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Навчальний посібник з розмовної практики та аналітичного читання для студентів 3 курсу факультету «Референт-перекладач»




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Дата24.06.2018
Размер0.54 Mb.
ТипНавчальний посібник
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9. Wiederholen Sie die Verben brauchen und müssen. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische. 1. Für die bevorstehende Reise brauche ich einen modischen Reisemantel und eine neue lederne Reisetasche. 2. Was brauchen Sie, um sich zu stärken (ein kaltes Schnitzel und eine Tasse heiβen Kaffee). 3. Ein Maler besuchte Menzel, sah sich ganz schnell seine Bilder an und sagte dann: «Ich kann ganz leicht an einem Tag ein Bild malen, brauche aber ein ganzes Jahr, um es zu verkaufen.» «Machen Sie es doch umgekehrt, mein Lieber», erwiderte der berühmte Maler trocken, «arbeiten Sie mal an einem Bilde ein ganzes Jahr, dann brauchen Sie einen Tag, um es zu verkaufen!» 4. Das Schwimmen braucht Zeit. 5. Die Briefe müssen zur Post. 6. Der Reporter muβ in die Stadt. 7. Der Kranke muβ zum Arzt. Er braucht eine Kur. 8. Der Sportler muβ fruh aufstehen. 9. Niemand braucht es zu wissen. 10. Das Korn muβ reifen. 11. Es braucht nicht gleich zu sein (Es hat Zeit). 12. Man braucht nur noch folgendes hinzuzufügen. 13. Du brauchst das hier kaum zu erwähnen. 14. Man braucht nur das gesellschaftliche Leben zu betrachten, wie es wirklich ist. 10. Setzen Sie die Verben brauchen oder müssen ein. 1. Der Kranke ... im Bett bleiben. 2. Der Reporter ... nicht abzureisen. 3. Der Arzt ... morgen arbeiten. 4. Sollen wir hier umsteigen – Sie ... hier nicht umzusteigen. 5. Wir ... uns beeilen. Die Zeit drängt. 6. Der Redakteur ... nur die Berichte zu sammeln. 7. Sie ... uns nur die Turbine vorzuführen, und wir verstehen, wie sie arbeitet. 8. Du ... ein Taxi bestellen. 9. Die Studenten ... nur chemische Versuche durchzuführen, um die Ergebnisse zu bestätigen. 10. Wir ... deinen Rat. 11. Sie haben wohl hohes Fieber Sie ... zum Arzt. 12. Ich ... noch einen Brief schreiben. 11. Antworten Sie. 1. Wem haben Sie Inren Erfolg zu verdanken 2. Haben Sie Ihrer Mutter alles zu verdanken 3. Verstehen Sie viel von Mathematik 4. Verstehen Sie etwas vom Angeln 5. Setzen Sie Gedichte in Musik 6. Setzen Sie ein Märchen in Szene 7. Wen setzen Sie in Begeisterung 8. Sind Sie empfindlich gegen Zug 9. Spielen Sie Schach Machen Sie immer gute Züge 10. Haben Sie den Zug der Vogel nach Süden gesehen 11. Hat Ihre Freundin schöne Züge (Gesichtszüge) 12. Mit wem haben Sie viele gemeinsame Züge 13. Was ist der Zug der Zeit 14. Was geschieht mit dem Wortschatz im Zuge der Entwicklung der Gesellschaft, der Sprache 12. Erzählen Sie den Text «Meine Erfahrungen als Kurz– und Kleinkünstler» nach. ÜBUNGEN ZUM THEMA 1. Sprechen Sie den Dialog nach. EIN KINOBESUCH – Das Kino «Rossija» bringt einen neuen Film. Es spielt wahrscheinlich heute auch noch andere Filme. – Fein! Den neuen Film möchte ich auch gern sehen. – Er läuft seit gestern. Ich erkläre gern den Inhalt. – Das ist nett. Und warnn beginnt die Vorstellung – Sie beginnt um siebzehn Uhr. – Wie lange dauert eigentlich der Film – Etwa zwei Stunden. Ich glaube, wir brauchen anschlieβend eine Erfrischung. Direkt gegenüber ist eine Milchbar. – Einverstanden. Wahrscheinlich habe ich noch etwas Zeit. – Sehen Sie, wir bekommen keinen Platz. – Entschuldigen Sie bitte, ist dieser Platz noch frei – Ja, bitte. Zwei Plätze sind noch frei. – Vielen Dank! Geben Sie mir bitte die Speisekarte – Aber bitte, gern. – Ich danke Ihnen. Was möchten Sie essen – Ich esse gern Schokoladeneis. – Herr Ober, bringen Sie uns bitte zwei Schokoladeneis. Der Film hat etwas länger gedauert. Was sagen Sie dazu – Ich finde den neuen Film sehenswert. Auch die Schauspieler sind sehr gut. – Und was bringen unsere Filmtheater in der kommenden Woche – Es gibt etwas Interessantes. – Und zwar – Im Filmtheater «Brest» läuft der neue Film «Die Schneekonigin» nach dem gleichnamigen Maärchen von Andersen. Er findet überall groβen Anklang. – Ja, dieser Film reiβt mit. Das Märchen von Andersen ist schon mehrmals verfilmt worden, und jedesmal haben wir einen neuen spannenden Film erlebt. Ich bin aber auch auf die neue Verfilmung sehr neugierig. Sind Sie darüber informiert, wer in diesem Film mitwirkt, wer Regie führt – Nein, leider nicht. – Ich bin auch kein standiger Kinobesucher und habe deshalb noch nichts von diesem Film gehört. Da ist schon Ihr Eis. – Einen Moment noch bitte. Wir trinken auch eine Tasse Kaffee. – Wir wollen gleich unseren Kaffee bezahlen. Wir möchten lieber gleich gehen. – Ja. Ich muβ heute abend Briefe schreiben. – Und ich muB einen Artikel über ein Thema der Sprachwissenschaft im Konzept schreiben. – Da kommt schon unser Bus. – Das trifft sich ausgezeichnet! 2. Wie würden Sie einen Film, einen Fernsehfilm beurteilen 3. Führen Sie den folgenden Dialog fort: – Warum kommst du so spät Wo warst du – Im Kino, ich habe mir den Film «Viel Larm um nichts» nach der gleicnnamigen Komödie von Shakespeare angesehen. – Gehst du nicht zu oft ins Kino – Ins Kino kann man nicht oft genug gehen. Ich gehe jede Woche ins Kino, aber ich würde gern noch häufiger gehen. – Du versäumst auch keinen Femsehfilm. – Ich gebe mir Mühe. Nur so kann man auf dem laufenden sein. – Ich weiβ, daβ du deine Zeit nutzbringend verwendest: du liest viel, du treibst Sport. Und doch kann ich deine Leidenschaft für Film nicht verstehen. Du bist ein richtiger Filmfan. – Jeder Film ist eine neue Welt. Du bist nie in Japan gewesen – der Film zeigt es dir. Willst du wilde Tiere in Afrika sehen, Haifische im Ozean, Vögel in Brasilien – geh ins Kino. – Du liebst also populärwissenschaftliche Filme – Nicht nur die Spielfilme aus der ganzen Welt – was kann besser sein Und wie amüsant, wie bezaubernd sind Animationsfilme! Kennst du Puppenfilme von Guünter Ratz – Ja, ich habe «Die fliegende Mühle» gesehen, wunderbar! – Ja, manche Filme geben jedem Erwachsenen zu denken. Und Dokumentarfilme sind manchmal noch spannender als Spielfilme. – Ja, es gibt viele Regisseure und Kameraleute, die kein Risiko scheuen, um einen aktuellen Film zu schaffen. Je mehr man erlebt hat, desto mehr kann man den anderen sagen. 4. Lesen Sie den Text und besprechen Sie den Textinhalt in der Seminargruppe. DER OSKAR Der Oskar wird seit 1929 als bedeutendster Filmpreis Hollywoods von der amerikanischen Filmakademie (Academic of Motion Picture Arts and Sciences) vergeben. Die rund 3600 stimmberechtigten Mitglieder der Akademie befinden alljährlich über den besten amerikanischen und den besten ausländischen Film, sie küren einen Schauspieler und eine Schauspielerin des Jahres, vergeben den Preis für Haupt– und Nebenrollen, an Filmautoren, Kameraleute, Techniker, Regisseure, Komponisten, auch für den besten Dokumentar-, Kurz-, Farb– und Musikfilm. Insgesamt können 22 Oskar verliehen werden. Die Preisträger erhalten je eine 30 Zentimeter höhe vergoldete Bronzestatuette: eine Figur mit einem Schwert in den Handen, die auf einer Filmrolle steht. 5. Erzählen Sie über einen Kinobesuch. 6. Besprechen Sie einen Film (Titel des Films, Inhalt, Leistung des Regisseure, Hauptdarsteller, andere Darsteller, Reaktion des Publikums). Verwenden Sie auch folgende Wörter und Wortverbindungen. Die Thematik, besonders interessieren, die Gestaltung der Gegenwart (der Vergangenheit, der Zukunft), faszinieren, den Alltag des Lebens für den Film entdecken, für jemanden Filme drehen, die groβen Probleme unserer Zeit gestalten, ein Ohr für seine Zeitgenossen haben, was sie erregt, was sie kalt läβt, ein breites Publikumsinteresse für Filme wecken (erhalten), Probleme, die die Menschen packen und bewegen, den unterhaltenden Faktor berücksichtigen, die Effektivität der Kunst, die erzieherische Funktion der Filmkunst. 7. Setzen Sie den nachstehenden Dialog fort. – Was glaubst du, ist es schwer, Filmregisseur zu werden – Ich glaube, ja, sehr schwer. Man muβ Talent haben und eine groβe Lebenserfahrung. – Aber man kann doch Regie studieren an der Filmhochschule unter der Leitung von berühmten Regisseuren. – Das kann man schon, aber damit ist noch nicht alles getan. Wie man zu sagen pflegt – ein Blick ins Buch und zwei ins Leben... – Einen guten Lehrer haben, darauf kommt es an. Ich möchte mit einem packenden Dokumentarfilm debütieren und mit einem originellen Spielfilm später in die Filmgeschichte eingehen, mit einem Schlag weltberühmt werden. – So einfach ist das nicht. Gute Erfahrungen und ausgezeichnete Menschenkenntnis gehören dazu. Solche Menschenkenntnis hilft dem Filmregisseur, Gestalten von ungewöhnlicher Wirksamkeit und Popularität zu schaffen. – Aber ich moöchte so gern zum Film! Vielleicht konnte ich Schauspieler werden Schauspieler sind oft ganz junge Leute. – Man kann schon ganz jung beginnen und zwei, drei Rollen spielen, aber dann muβ man beharrlich lernen, an sich arbeiten und Lebenserfahrung erwerben. Weiβt du, was der Regisseur Wsewolod Pudowkin einmal gesagt hat Er sagte: «Wenn ein Mensch bereits viel durchgemacht und viel erlebt hat, bevor er Schauspieler wurde, dann schlägt sich dieser Reichtum an Lebenserfahrungen in seiner Arbeit in der Kunst nieder». 8. Stellen Sie Fragen zum Text. O HEILIGE MARIA! Sie chenkt gerne, ist selbst ein Geschenk. Mit der Pralinenschachtel in der Hand und Lockenwicklern auf dem Kopf stapft die Mutter der «Glücklichen Familie» während einer Drehpause über den Set und bedenkt ihre Lieben mit süβen Köstlichkeiten. Sie sollen sie alle lieben. Und sie lieben sie, ihre Maria. Sie lächelt. Ein Dauerlächeln. Weil sie damit besser aussieht und weil sie das Leben anstrahlen will. Die Maria, sagt die Maskenbildnerin, ist wirklich lieb. Die denkt an alle, schenkt dem Scriptgirl «einfach so» alten Modenschmuck, und wenn jemand aus dem Team Geburtstag hat, wird er mit Blumen bedacht und an ihr Herz gedrückt. Wie kann ein Mensch ständig positiv aufgeladen durch die Welt schweben, auch am 300soundsovielten Drehtag, beim xten Besuch einer Journalistin, glaubhaft den Anschein erwecken, er wolle die ganze Welt umarmen Ihre Aufgabe und ihr Beruf, glaubt sie, ist es, zu geben, sich mitzuteilen; im Film, auf der Bühne, nicht zuletzt auch in ihrem Buch «Die Kostbarkeit des Augenblicks», geschrieben mit typisch Schellscher Inbrunst. Auch wenn ihre Worte manchmal etwas geschwollen aus ihr heraussprudeln, das Pathos ist echt. Sie liebt es, «poetisch» über das Leben zu reden. Es schon zu malen. Nach einer kurzen kaufmannischen Ausbildung bei einer Bank stand Maria Schell 1942 auch zum ersten Mal vor der Kamera. So vehement verehrt wie damals, als sie in Filmen spielte wie «Dr. Holl», «Der träumende Mund», «Solange du da bist», so berührend wie in der «Letzten Brücke» unter Käutners Regie, wofür sie 1954 in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde, so erfolgreich wie 1957 in Viscontis «Weiβe Nächte» oder mit den «Brüdern Karamasow» in Hollywood und zwei Jahre später als Maria in dem US-Fernsehfilm «Wem die Stunde schlägt», zu der ihr Hemingway höchstselbst gratulierte – so heiβgeliebt und gelobt wurde sie danach kaum wieder. Eine Schauspielerin, die dem Zeitgeist mitten ins Herz traf, so mit ihm identifiziert wurde, daβ sie von 1951-58 (auβer 1953) alljährlich den Bambi-Preis kassierte. Gröβere Erfolge feierte Sie erst wieder Mitte der siebziger Jahre, als sie monatelang am Broadway Pavel Kohouts «Armer Mörder» spielte. Sie drehte mit Claude Chabrol «The Twist», mit Oskar Werner «Die Reise der Verdammten», mit Marion Brando, der sie als das «gröβte deutsche Kulturereignis seit Beethoven» in den Himmel lobte, «Superman». Die Amerikaner mögen sie. Auch ihre frühen Filme werden immer mal wieder ausgestrahlt. «Die lieben mich», lacht Maria Schell stolz. Wir werden unterbrochen. Telefon, eine österreichische Illustrierte will Frau Schell einen Termin abringen. Im breitesten Schwyzerdutsch gibt sich Maria als ihre eigene Haushalterin aus und verspricht, der Frau Schell alles auszurichten. Zum Küssen komisch! Als der Hörer auf der Gabel liegt, prusten wir beide los. Ob man solche Momente die «Kostbarkeit des Augenblicks» oder schlicht «lustig» nennt, ist ja egal. Von Annette Rupprecht (Frei nach «Stern», 13.VI.1990, S. 5-8) 9. Übersetzen Sie ins Deutsche. – Киноисскуство относится к самым популярным видам искусства ХХ векаю – Трудно сказать, кому оно обязано своим возникновением. – Да, во многих странах мира в конце ХIХ века были созданы технические и социальные предпосылки для нового искусства. Но обычно изобретателями кинематографа считают братьев Люмьер, которые в 1895 году в Париже впервые демострировали снятые ими короткометражные фильмы. – Первые фильмы были немыми – Да, звуковые фильмы появились в конце 20-х годов. – Какие фильмы были в то время – Это были документальные фильмы, научно-популярные, мультипликационные и др. Наряду с черно-белым фильмом появился ыветной фильм. Для обмена опытом, для творческих дискуссий деятели кино проводят кинофестивали. – Когда состоялся первый кинофестиваль – Первый кинофестиваль состоялся в 1932 году в Венеции, за ним последовали фестивали в Локарно (1934) и в Москве (1935). После войны число кинофестивалей резко (sprunghaft) возросло. – Сколько фестивалей прводится ежегодно – Ежегодно проводится около 200 фесивалей национального и интернационального характера. В Лондоне, Париже, Вене и других городах фестивали проходят без жюри и вручения наград. – Киноисскуству сейчас придается большое значение. – Да, самая главная задача киноискусства заключается в том, чтобы поднять духовный уровень людей, призвать их к борьбе за социальный прогресс, защиту окружающей среды, показать многообразие природы, жизни людей. – А в чем состоит характерное отличие киноискусства от театрального искусства – О, это большой разговор. Такими вопросами занимаются театроведы и киноведы. 10. Lesen Sie den Text und beantworten Sie die nachstehenden Fragen. EIN EIGENARTIGER PAβ An einem schönen Junitage fuhr der französische Illustrator Gustav Dore in die Schweiz. Auf der Schweizer Grenzstation hielt der Zug. Er verlieβ das Abteil und ging zur Sperre. Der Grenzbeamte verlangte seinen Paβ. Der Herr suchte eifrig in seiner Tasche, aber er fand den Paβ nicht. Er erklärte dem Grenzbeamten: «Ich habe meinen Paβ verloren». Der Grenzbeamte schloβ seinen Schalter und ging mit dem unbekannten Herrn zum Bürgermeister. Dort nannte der Illustrator seinen Namen und bat um einen Paβ. Der Bürgermeister empfing den Herrn freundlich und sagte: «Ich habe schon Zeichnungen von Ihnen gesehen, aber leider kenne ich Sie persönlich nicht. Ich brauche Beweise». Nachdenklich ging der Künstler über den Markt. Dort standen einige Gemüsehändler hinter ihren Ständen und verkauften ihre Waren. Plötzlich blieb er stehen. Da kam ihm ein Gedanke. Er nahm Papier und Bleistift und zeichhete mit wenigen Strichen ein Bild von den Händlern. Darunter schrieb er seinen Namen. «Ihre Idee gefällt mir», sagte der Bürgermeister, «aber die Zeichnung ist kein Beweis für mich. Ich verstehe nur wenig von Ihrer Kunst». «So holen Sie bitte einen Kunstkenner». Der Kunstkenner kam und betrachtete die Zeichnung. Dann sagte er zum Bürgermeister: «Der Ausweis des Herrn Dore ist in Ordnung. Doch ich behalte ihn zur Erinnerung an diese Begegnung. Geben Sie Herrn Dore bitte einen anderen Ausweis!» 1. Wer fuhr im Pariser Schnellzug in die Schweiz 2. Warum fuhrte der Grenzbeamte den franzosischen Illustrator zum Bürgermeister 3. Wie empfing der Bürgermeister Gustav Dore 4. Worum bat der Maler 5. Was brauchte der Bürgermeister 6. Was zeichnete der Illustrator 7. Wie fand der Burgermeister die Idee von Gustav Dore 8. Was sagte der Kunstkenner 9. Welche Rolle spielt das Bühnenbild im Theater 10. Kennen Sie einen bekannten Bühnenbildner 11. Welche Maler braucht die Filmkunst 12. Wer arbeitet als Filmzeichner 11. Geben Sie den Textinhalt wieder. SCHAUSPIELER ODER DARSTELLER Nach Franz Kempe Schauspieler braucht nur das Theater, der Film kennt nur den aufzunehmenden Gegenstand, auch wenn es sich dabei um Menschen handelt. Das berührt die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Theater und Film. Die Tatsache, daβ auch im Film viel gesprochen wird, darf uns nicht darüber hinwegtauschen, daβ der Film nicht vom Wort lebt wie das Theater. Manchmal kommt ja das Theater sogar ohne Dichter aus, es braucht nur den Schauspieler, um Theater zu sein. Das Stegreifspiel und die Pantomime sind hinreichende Beweise dafür. Einzig der agierende oder redende Mensch ist für das Theater wesentlich. Der Film aber braucht nicht einmal den Menschen. Sein Material ist alles, was sichtbar ist. Man hat mit Recht wieder darauf hingewiesen, daβ die Arbeitsweise des Films überhaupt kein Spiel zulieβe, wie das Theater es braucht. Auf der Bühne hat der Schauspieler Zeit zur Entwicklung, er vermag sich in die Situationen und Konflikte der Handlung bineinzuleben, er kann seine Mittel voll entfalten. Sein Publikum hilft ihm dabei, ein Fluidum entsteht zwischen Schauspieler und Zuschauer. Nichts davon beim Film. Die Voraussetzung des kontinuierlichen Ablaufs der Handlung fehlt hier. Die Einstellungen werden nach. organisatorischen Gesichtspunkten in den Atelierbauten abgedreht, nicht nach seelischkünstlerischen. Es kann sich also so ereignen, daβ ein Darsteller vormittags em Jungling und am Nachmittag ein Greis zu sein hat. Das «Publikum» aber, das er dabei hat, trägt ihn nicht, sondern kontrolliert ihn unbarmherzig, denn es sind die Techniker in der Tonkabine und hinter der Kamera, die so unerbittlich sein müssen wie ihre Apparate. Und der Regisseur. Nur selten konnen Darsteller besser sein als ihr Regisseur. 12. Sprechen Sie über: a) ein Filmfestival, b) einen Filmschauspieler (eine Filmschauspielerin), c) einen Filmregisseur, d) die Filmkunst eines Lande. THEMENBEZOGENER WORTSCHATZ Der Film (biegsames Aufnahme– und Kopiermaterial): ein hochempfindlicher Film, ein Film für die Kleinkamera, den Film wechseln, herausnehmen, belichten, entwickeln; Negativ-, Schmal-, Normal-, Breit-, Farbfilm; der Film (auf der Basis der Filmtechnik entstandene Kunst, syn. Kinematographie): Sie ging zum Film (wurde Filmschauspielerin); dieser Schauspieler ist nicht mehr beim Film; der Film (ein konkretes, künstlerisch gestaltetes Werk der Filmkunst: ein meisterhafter, preisgekrönter Film; ein ausländischer, italienischer, (populär)wissenschaftlicher, historischer, abendfüllender Film; einen Film drehen, schaffen, synchronisieren, zeigen, vorführen. Ein neuer Film wird gespielt, gegeben. Ton-, Stummfilm; Abenteuer-, Gegenwarts-, Märchen-, Musik-, Tierfilm; Kulturfilm; Amateur-, Animations-, Kinder-, Lehr-, Dokumentar-, Spiel-, Reklame-, Werbe-, Unterrichts-, Vor-. Haupt-, Kurz-, Fernseh-, Puppen(trick)-, Spitzen-, Trick-, Zeichen(trick)film; Farb-, Schwarzweißfilm; filmen: das Leben der Tiere filmen; der Filmregisseur: Mit vierzig Jahren steht dieser Regisseur auf der Höhe seiner künstlerischen Reife; der Filmschauspieler: Viele bekannte Filmschauspieler wirken in diesem Film mit. Mit dreißig Jahren hat dieser Filmschauspieler die Höhe seiner künstlerischen Reife erlangt; filmisch: die filmischen Gestaltungsmittel, Möglichkeiten anwenden; die filmische Umsetzung eines literarischen Werkes; das Filmatelier, das Filmstudio: Wir hatten die Gelegenheit, mit dem Filmregisseur im Filmatelier zu sprechen; die Filmbesprechung (syn. die Filmkritik, die Filmrezension); der Filmfan: Die Filmschauspielerin wurde sofort von den Filmfans umringt; das Filmfestival: Das Filmfestival endete mit der Verleihung der Preise; die Filmkunst: Die Filmkunst spielt eine wichtige Rolle, sie bildet eine bedeutende geistige Kraft der Gegenwart; die Filmleinwand: Wir werden diesen prominenten Künstler bald wieder auf der (Film)leinwand sehen– das Filmprogramm: Kennt ihr schon das Filmprogramm der kommenden Woche In diesem Klub finden jede Woche Filmvorführungen statt; der Filmstar, ein gefeierter Filmstar: das Filmtheater, die Filmzeitschrift, die Filmwoche; die Koproduktion: Dieser Film ist in Koproduktion zwischen Italien und Frankreich entstanden; das Drehbuch (Textvorlage mit Regieanweisungen für einen Film); der Kameramann (die Kameraleute) Der Kameramann war wesentlich am Erfolg des Filmes beteiligt.
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