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Навчальний посібник з розмовної практики та аналітичного читання для студентів 3 курсу факультету «Референт-перекладач»




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Дата24.06.2018
Размер0.54 Mb.
ТипНавчальний посібник
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THEMA 2

ÜBUNGEN ZUM WORTSCHATZ


1. Lesen Sie den Text. Lernen Sie die Vokabeln, die zu dem themenbezogenen Wortschatz gehören.

Hans und Tonio hatten Zeit, nach der Schule spazierenzugehen. Beide hatten die Schulmappen über die Schultern gehängt und beide waren sie gut und warm gekleidet; Hans in eine kurze Seemannsüberjacke, über welcher auf Schultern und Rücken der breite, blaue Kragen seines Marineanzug lag, und Tonio in einen grauen Gurt-Paletot. Hans trug eine dänische Matrosenmütze mit kurzen Bändern, unter der ein Schopf seines bastblonden Haares hervorquoll. Er war auβerordentlich hübsch und wohlgestaltet, breit in den Schultern und schmal in den Hüften, mit freiliegenden und scharf blickenden stahlblauen Augen. Aber unter Tonios runder Pelzmütze blickten aus einem brünetten und ganz südlich scharf geschnittenen Gesicht dunkel und zart umschattete Augen mit zu schweren Lidern träumerisch und ein wenig zaghaft hervor... Mund und Kinn waren ihm ungewöhnlich weich gebildet. Er ging nachlässig und ungleichmäβig, während Hansens schlanke Beine in den schwarzen Strümpfen so elastisch und taktfest einherschritten...

So war Hans Hansen, und seit Tonio Kröger ihn kannte, empfand er Sehnsucht, sobald er ihn erblickte, eine neidische Sehnsucht. Wer so blaue Augen hätte, dachte er, so in Ordnung und glücklicher Gemeinschaft mit aller Welt lebte, wie du! Stets bist du auf eine wohlanständige und allgemein respektierte Weise beschäftigt. Wenn du die Schulaufgaben erledigt hast, so nimmst du Reitstunde oder arbeitest mit der Laubsäge, und selbst in den Ferien, an der See, bist du vom Rudern, Segeln und Schwimmen in Anspruch genommoen, indes ich müβiggängerisch und verloren im Sande liege. Zu sein wie du...

Er machte nicht den Versuch, zu werden wie Hans Hansen, und vielleicht war es ihm nicht einma1 sehr ernst mit diesem Wunsche.

(Nach «Tonio Kröger» von Thomas Mann)
2. Nennen Sie passende Attribute zu den Substantiven.

Ein ... Gesicht, ... Augen, ... Haar, ... Hare, ... Wangen, ein ... Lächeln, ... Lippen, ein ... Mund, eine ... Nase, eine ... Stirn, ein ... Kopf, ... Ohren, ein ... Hals, ... Hände, ... Finger, ... Beine, ... Füβe, ein ... Mensch, ein ... Kleid, ein .. Anzug, ein ... Mantel.


3. Nennen Sie Substantive, die verschiedene Kleidundsstücke bezeichnen.
4. Nennen Sie passende Prädikate zu den Substantiven in Übung 2.
5. Antworten Sie auf die Fragen zum Text in Übung 1.

l. Was machten Hans und Tonio nach der Schule? 2. Wie war Hans gekleidet? 3. Wie warTonio gekleidet? 4. Wie sah Hans aus? S. Wie sah Tonio aus? 6. Urteilen Sie über die Menschen dem Äuβeren nach? 7. Warum empfand Tonio eine neidische Sehnsucht, sobald er Hans sah? 8. Was machte Hans in seiner Freizeit? 9. Treiben Sie Sport während der Freizeit? 10. In welchen Sportarten trainierte Hans im Sommer? 11. Was für eine Natur war Tonio? 12. Was für ein Mensch sind Sie?


6. Bilden Sie Sätze.

1. Das Kleid, stehen, dir, zu Gesicht. 2. Da, sein, ein (bekannt) Gesicht. 3. Über, ihr Gesicht, fliegen, ein Lächeln. 4. Das Haar, fallen, mir, in, die Stirn. 5. Ich, sagen, ihr, die Wahrheit, ins Gesicht. 6. Der Junge, ziehen, die Stirn, in Falten. 7. Es, sein, heiß, er, wischen, die Schweißtropfen, von, die Stirn. 8. Tränen, rollen, ihr, über, die Wangen. 9. Er, sich schämen, und, rote Wangen, bekommen. 10. Sie, haben, ewig, ein Lächeln, auf, das Gesicht. 11. Ich, tragen, das Haar, gern, kurz. 12. Du, haben, dir, das Haar, schneiden lassen. 13. Vor Müdigkeit, bringen, ich, kein Wort, über, die Lippen. 14. Ich, haben, mir, nicht nur die Lippen, sondern auch die Wimpern, die Fingernägel, und, die Wangen, ein wenig geschminkt. 15. Die Mutter, nicken, lächelnd, mit, der Kopf.


7. Formulieren Sie Fragen zu den folgenden Sätzen:

1. Das Mädchen kleidet sich geschmackvoll. 2. Im Herbst tragen wir einen Regenmantel oder einen Übergangmantel, im Winter tragen wir einen Pelzmantel oder einen Wintermantel. 3. Das ist ein schöner, seidener Pyjama. 4. Du möchtest dir dieses elegante Cocktailkleid kaufen. 5. Sie entscheidet sich für das lange Abendkleid. 6. Die Strickmütze, die Baskenmütze, die Pelzmütze und der Hut gehören zu den Kopfbedeckungen des Menschen. 7. Bei feierlichen Anlässen tragen wir Smokings, Fräcke, Abendkleider, Armbänder, Halsketten, Ohrringe, Ringe, Abendtaschchen und Abendschuhe. 8. Der Chirurg arbeitet in einem Operationskittel. 9, Sie hat gepflegte Hände. 10. Er ist ein witziger Mensch.


8. Antworten Sie.

1. Sagen Sie jemandem Ihre Meinung ins Gesicht? 2. Wer hat entzündete Augen? 3. Wer schminkt sich die Lippen? 4. Wann halten Sie sich die Ohren zu (in welcher Situation...)? 5. Wie muß man das Haar pflegen? 6. Was machen Sie, wenn der Kopf schmerzt? 7. Verbrennen Sie sich die Finger, wenn Sie das Essen in der Küche kochen? 8. Haben Sie starke Arme? 9. Wen halten Sie für einen sympatischen Menschen? 10. Was kann man mit einem Kleid machen? 11. Wie kann man die Hände, die Arme, den Kopf bewegen? 12. Was gehört zur Arbeitskleidung? 13. Was würden Sie als Campingkleidung, Sommerkleidung, Winterkleidung wählen? 14. Was bildet das Zubehör zur Kleidung? 15. Welchen Schmuck tragen Sie gern? 16. Welche Taschen benutzen Sie gern?


9. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische.

1. In seiner Freizeit pflegte der Professor gern einen kleinen Garten. 2. Du wirst nie Zahnschmerzen haben, wenn du die Zähne richtig pflegst. 3. Wer pflegt die vielen Zimmerpflanzen, die ihr habt? 4. Sie pflegt liebevoll ihre alten Eltern. 5. Ihr Bruder hat einige Singvögel, die er unermüdlich pflegt. 6. Wenn man gesund sein will, muß man seiner Körper pflegt. 7. Der alte Literaturwissenschaftler sprach eine korrekte, gepflegte Sprache. 8. Die Hausfrau war merklich stolz auf ihre gepflegte Wohnung. 9. Am Sonntag pflegten die Jungen Volleyball zu spielen. 10. Wenn sie Angine hat, pflegt sie heiße Milch zu trinken. 11. Am Morgen pflege ich vor dem offenen Fenster zu turnen. 12. Ich habe bemerkt, dass du im Bett zu lesen pflegst. 13. Die Mutter pflegt früh aufzustehen. 14. Wo pflegst du dich zu erholen? 15. Wir pflegen viel zu arbeiten.


10. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Виктор сам ухаживает за своей машиной. 2. У вас так много цветов, кто за ними ухаживает? 3. Мальчик с любовью ухаживал за своими животными. 4. Ты должна больше ухаживать за своей внешностью. 5. Это были очень ухоженные квартиры. 6. У вас такой ухоженный сад. 7. Обращали на себя внимание ее ухоженные руки. 8. Олег обычно работал ночами, он много писал статей. 9. Лето у нас обычно весьма прохладное. 10. Период дождей начинается (einsetzen) обычно в сентябре. 11. Студенты совершают лыжные походы обычно в январе. 12. Обычно мы приходим в парк по воскресеньям. 13. Она обычно много читала (имела обыкновение много читать). 14. Наши беседы обычно продолжались много часов. 15. Это обычно бывает так. 16. Уход за больным требует много времени. 17. Уход за волосами необходим. 18. Мы должны найти людей, которые бы взяли на себя уход за садом. 19. Растения требуют большого ухода (viel Pflege). 20. За памятниками тоже нужно ухаживать.


WORTSCHATZ ZU DEN TEXTEN
Schneiden: Käse, Wurst in Scheiben schneiden; Kartoffeln in Würfel schneiden; ein regelmäßig geschnittenes Gesicht, mandelförmig geschnittene Augen, grob geschnittene Züge, ein saures Gesicht schneiden. Du mußt dir noch die Fingernägel schneiden; den Anzug nach Maß schneiden; ein gerade modisch geschnittenes Kleid. Er hat sich an einer Glasscherbe, mit dem Messer geschnitten. Ich habe mich in den Finger geschnitten. Ein schneidender Wind blies. Es war schneidend kalt. Die Schere schneidet gut; eine schneidende Kritik, eine schneidende Ironie; denkwürdig: ein denkwürdiger Tag, ein denkwürdiges Datum; die genaue Zeit, die Examenarbeit pünktlich abliefern; das Flugzeug, das Rendezvous versäumen: Sie möchte dieses Fest auf keinen Fall versäumen. Du versäumst keine Gelegenheit, mit uns zu debattieren. Du hast viel versäumt, weil du nicht am Ausflug teilgenommen hast.

Eine Menge Studenten, neugierige(r) Menschen; eine Menge silberne(r) Löffel; eine begeisterte, jubelnde Menge (Menschenmenge); verleihen: jemandem einen Orden, einen Ehrentitel verleihen. Die allgemeine Anerkennung verlieh ihm Kraft und Mut; handeln: korrekt, klug handeln. Es ist Zeit zu handeln; nach der Vorschrift handeln, verantwortungsbewußt handeln; das Handeln des Werkleiters; die handelnden Personen des Romans. Der Film handelt von geschichtlichen Ereignissen. Es handelt sich um eine wichtige Angelegenheit; In den Wäldern hausten die Räuber. Das Unwetter hat in den Kornfeldern schrecklich gehaust; fallen: etwas fällt geräuschvoll zu Boden. Ihm fiel die Vase aus der Hand. Der Junge ist von der Leiter gefallen. Der Vorhang fällt. Ich bin über einen Stein gefallen. Der Apfel fiel zur Erde. Die grellen Farben fielen ins Auge. Sein Blick fiel auf den Zettel. Er fiel einer Intrige zum Opfer. Das Fieber ist gefallen. Die Waren fallen im Preis. Ihr Bruder ist im Krieg gefallen; jemandem um den Hals fallen, jemandem in die Arme fallen; jemandem ins Wort fallen; in tiefen Schlaf fallen; in einen Dialekt fallen. Sein Geburtstag fällt auf einen Sonntag. Dieses Ereignis fällt in die Nachkriegszeit. Das fällt in dieselbe Kategorie. Im Gespräch fiel dieser Name. Ein Schuß fiel. Ein Tor fällt (wird geschossen); fällen: Holz fällen. Der Arbeiter fällte Bäume; ein treffendes Urteil über etwas, jemanden fällen; auffallen: Ihre außergewöhnliche Schönheit fiel allen auf. Deine Abwesenheit fiel nicht auf. Diese These steht in einem auffallenden Gegensatz zu deiner Theorie. Er benimmt sich auffallend. Du siehst deinem Bruder auffallend ähnlich. Ihre Nase war auffallend fein geschnitten; Ich wundere mich über deine Frage. Wundert dich das? Wir bewunderten seine Schallplattensammlung. Das Schauspiel hat das Publikum entzückt.


TEXT A

RENATA


(Nach Günter de Bruyn)

Ein Auszug

Es war genau acht Uhr fünfundvierzig Minuten, als ich Renata zum ersten Mal sah. Ich weiβ das genau, denn der Zug verlieβ pünktlich um diese Zeit den Bahnhof, und sie betrat das Abteil in dem gleichen Moment, in dem sich der Zug in Bewegung setzte. Er ruckte ziemlich stark an beim Abfahren, und ich dachte für einen Augenblick, daβ sich die Tür dadurch von selbst geöffnet hatte. Aber dann sah ich sie in der Tür stehen und dachte an nichts anderes mehr.

Das war am Montag, dem ersten Juli dieses Jahres; ein denkwürdiger Tag, den ich gewiβnie vergessen werde, so wenig, wie ich Renata vergessen kann. Immer wieder erschrecke ich bis ins Innerste, wenn mir der Gedanke kommt, daβ ich den Zug hätte versäumen, daβ ich in ein anderes Abteil hätte einsteigen können.

Als sie in der Tür stand, in der linken Hand den Griff, in der rechten den kleinen Koffer, fiel mir zuerst ihr Haar auf. Es war seitlich gescheitelt und beiderseits locker gewellt nach hinten gekämmt. Von vorn gesehen, erschien es modisch kurz geschnitten, aber da sie den Kopf leicht zur Seite neigte beim Sprechen, sah ich, daβ

es lang und hinten mit einem Kamm etwas unordentlich hochgesteckt war. Aber nicht deshalb sah ich zuerst ihr Haar an, sondern seiner eigentümlichen Farbe wegen; es war weiβblond mit rötlichem Schimmer.

Ich hatte Haare mit dieser Farbe schon einmal gesehen, bei einer sechzehnjährigen Nachhilfeschülerin, der ich während meines Studiums Englischunterricht gab. Sie hatte sie ganz lang getragen und morgens und abends je halbe Stunde zu ihrer Pflege gebraucht. Manchmal hatte sie sich gekämmt, während ich sie unterrichtete, weil sie zu einer Party oder in die Oper gehen wollte, und ihre Augen hatten mir befohlen: Finde mich schön, bewundere mich. Und ich hatte bewundernd auf ihr Haar geblickt, weil ihr Vater mich gut bezahlte. '

Daβ Renatas Augen von einem dunklen Blau waren, bemerkte ich erst später, aber daβ sie weich und gut waren, sah ich sofort, als sie mich ansah von der Tür her, während sie auf polnisch etwas fragte. Ich schlug die Augen nieder, da es mir peinlich war, kein Wort Polnisch zu verstehen. Ich dachte auch nicht darüber nach, was ihre Worte wohl bedeuten konnten, sondern lauschte dem Klang ihrer Stimme, die weich und gut war wie ihre Augen.

Sie trug einen lose hängenden, baumwollenen Pullover, dessen Rot ausgeblichen schien. Er war am Hals weit ausgeschnitten und gab ihre spitzen Schultern frei. Eine Kette von schwarzgefärbten Gurkenkernen hing bis über die Brust herab. Ihre Hüften waren schmal, ihre Handgelenke von einer rührend-kindlichen Zartheit. Bevor sie sich auf den noch freien Platz zwischen zwei ältere Frauen setzte, hob sie ihr Köfferchen, um es in das Gepäcknetz zu legen. Ich sprang auf und half ihr. Sie wandte mir ihr schmales, blasses Gesicht zu, lächelte mit ihrem groβen, gar nicht kindlichen Mund und sagte etwas, was wohl «Danke» bedeuten konnte. Ich lächelte zurück und schwieg.

Renata setzte sich mir schräg gegnüber. Sie wühlte in ihrem hellen Bastbeutel mit ihren langen, zerbrechlich scheinenden Fingern und nahm eine gelbe Zigarettenpackung heraus. Ich gab ihr Feuer und sah dabei, wie seltsam sie rauchte. Ihre vollen Lippen wurden schmal, während sie die Zigarette hielten, die Haut über ihrer kleinen, geraden Nase straffte sich, und ihre Augen beobachteten angestrengt das glimmende Ende. Wieder lächelte sie mich an und sagte das polnische Wort, das fast wie das englische «Thank you» klang, und ich lächelte auch und schwieg. Ich wuβte, daβ der Zug fast zwei Stunden bis Krakau fuhr und daβ ich diese zwei Stunden nie im Leben würde vergessen können, auch wenn ich nicht den Mut fände, mich mit ihr bekannt zu machen.


TEXT B

DIE BEWOHNER DES SCHWARZWALDES

(Nach «Das kalte Herz» von Wilhelm Hauff)

Ein Auszug

Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen; nicht der Bäume wegen, obgleich man nicht überall solch unermeβliche Menge herrlich aufgeschossener Tannen findet, sondern wegen der Leute, die sich von den anderen Menschen ringsumher merkwürdig unterscheiden. Sie sind gröβer als gewöhnliche Menschen, breitschultrig, von starken Gliedern, und es ist, als ob der stärkende Duft, der morgens durch die Tannen strömt, ihnen von Jugend auf einen freieren Atem, ein klareres Auge und einen festeren, wenn auch rauheren Mut als den Bewohnern der Stromtäler und Ebenen gegeben hätte. Und nicht nur durch Haltung und Wuchs, auch durch ihre Sitten und Trachten sondern sie sich von den Leuten, die auβerhalb des Waldes wohnen, streng ab. Am schönsten kleiden sich die Bewohner des badenschen Schwarzwaldes; die Männer lassen den Bart wachsen, wie er von Natur dem Mann ums Kinn gegeben ist; ihre schwarzen Wämser, ihre ungeheuren, enggefalteten Pluderhosen, ihre roten Strümpfe und die spitzen Hüte, von einer weiten Scheibe umgeben, verleihen ihnen etwas Fremdartiges, aber etwas Ernstes, Ehrwürdiges. Dort beschäftigen sich die Leute gewöhnlich mit Glasmachen; auch verfertigen sie Uhren und tragen sie in der halben Welt umher.

Auf der andern Seite des Waldes wohnt ein Teil desselben Stammes; aber ihre Arbeiten haben ihnen andere Sitten und Gewohnheiten gegeben als den Glasmachern. Sie handeln mit ihrem Wald; sie fällen und behauen ihre Tannen, flöβen sie von dem oberen Neckar den Rhein hinab, bis weit hinein nach Holland, und am Meer kennt man die Schwazwälder und ihre langen Flöβe. Diese Menschen nun sind an ein rauhes, wanderndes Leben gewöhnt. Ihre Freude ist, auf ihrem Holz die Ströme hinabzufahren, ihr Leid, am Ufer wieder heraufzuwandeln. Darum ist auch ihr Prachtanzug so verschieden von dem der Glasmänner im andern Teil .des Schwarzwaldes. Sie tragen Wämser von dunkler Leinwand, einen handbreiten grünen Hosenträger über die breite Brust, Beinkleider von schwarzem Leder, aus deren Tasche ein Zollstab von Messing wie ein Ehrenzeichen hervorschaut. Ihr Stolz und ihre Freude aber sind ihre Stiefel, die gröβten wahrscheinlich, welche auf irgendeinem Teil der Erde Mode sind; denn sie können zwei Spannen weit über das Knie hinaufgezogen werden, und die «Flözer» können damit in drei Schuh tiefem Wasser umherwandeln, ohne sich die Füβe naβ zu machen.

Sonderbar ist es aber, daβ auch die Waldgeister, die der Sage nach im Schwarzwald hausen, in diese verschiedenen Trachten sich geteilt haben. So hat man versichert, daβ das «Glasmännlein», ein gutes Geistchen von dreieihalb Fuβ Höhe, sich nie anders zeige als in einem spitzen Hütlein mit groβem Rand, mit Wams und Pluderhöschen und roten Strümpfchen. Der «Holländer-Michel» aber, der auf der andern Seite des Waldes umgeht, soll ein riesengroβer, breitschultriger Kerl in der

Kleidung der Flözer sein, und mehrere, die ihn gesehen haben wollen, versichern, daβ sie die Kälber nicht aus ihrem Beutel bezahlen möchten, deren Felle man zu Stiefeln brauchen würde. «So groβ, daβ ein gewöhnlicher Mann bis an den Hals hineinstehen könnte», sagten sie und wollten nichts übertrieben haben.


WORTERKLÄRUNGEN
Anrucken – рывком двинуться (o поезде), der Griff – pyчка, scheiteln – делать пробор, расчесывать (волосы) на пробор, der Schimmer – блеск, отблеск, das Wams, die Wämser – безрукавка, камзол, die Pluderhose – шаровары, die Betnkleider – брюки, штаны, der Zollstab – дюймовая линейка, дюймовый масштаб, das Messing – латунь, желтая медь, flöβen – сплавлять (лес), гнать (плоты), zwei Spannen – две пяди, in drei Schuh tiefem Wasser – на глубине трех футов.
ÜBUNGEN ZU DEN TEXTEN
1. Antworten Sie auf die Fragen zum Text A.

l.Wo spielt die Handlung der Erzählung? 2. Warum war dieser Zug für den jungen Mann so wichtig? 3. Wie war sein erstes Treffen mit Renata? 4. Wie beschreibt der Autor das Äuβere von Renata? 5. Welchen Wert legte der junge Mann auf dieses Treffen? 6. Wie beurteilen Sie die handelnden Personen der Erzahlung?


2. Antworten Sie auf die Fragen zum Text B.

1. Wo spielt die Handlung des Märchens von W. Hauff? 2. Was ist das Bemerkenswerte am Schwarzwald? 3. Wodurch unterscheiden sich die Leute im Schwarzwald von den anderen Menschen? 4. Wie kleiden sich die Bewohner des badenschen Schwarzwaldes? 5. Womit beschäftigen sie sich? 6. Wo wohnen die «Flözer»? 7. Womit handeln sie? 8. Wie kleiden sie sich? 9. Was sagt der Autor von Waldgeistern, die im Schwarzwald hausen? I


3. Erklären Sie die Bedeutungen der folgenden Adjektive:

Weiβblond, aschblond, dunkelblond, flachsblond, goldblond, hellblond, semmelblond, weizenblond, ruβschwarz, samtschwarz, sattschwarz, tiefschwarz, kohl(raben)schwarz, pechschwarz.


4. Bilden Sie Siitze mit den angegebenen Adjektiven.

Muster. Ihre Behauptung ist sehr fragwürdig.

Denkwürdig, glaubwürdig, merkwürdig, kritikwürdig, menschenwürdig, liebenswürdig.
5. Setzen Sie passende Wörter ein.
1. Marie hatte ausdrucksvolle, mandelförmig ... Augen. 2. Man muβ Brot in Scheiben ... . 3. «Nein, das Kleid gefällt mir nicht», sagte Anke und ... ein saures Gesicht. 4. Er muβ sich das Haar ... lassen. 5. Du hast dich in den Finger ... . 6. Die Schere ... schlecht. 7. Deine ... Ironie war fehl am Platze. 8. Ich hatte leider den Zug ... und muβte noch zwei Stunden warten. 9. Wir möchten dieses Ereignis auf keinen Fall ... . 10. Sie hat das Mittagessen ... . 11. Eine jubelnde ... begrüβte die Kosmonauten. 12. Wem ist der Ehrentitel ... ? 13. Die Akademie der Wissenschaften hat zwei Gelehrten den Lomonossow-Preis ... . 14. Wem werden Nobelpreise ... ? 15. Du hast richtig ... . 16. Es ist Zeit, wir müssen ... . 17. An Ihrer Stelle hätte ich ebenso ... . 18. Wie heiβen die ... Personen der Erzöhlung von Th. Mann «Tonio Kröger»? 19. Das Buch ... vom spannenden Abenteuern. 20. Es ... ... um folgendes. 21. Wir ... nicht gern, aber Sie verlangen wirklich zu viel. 22. Diese Tiere ... in den Wäldern Afrikas. 23. Der Sturm hat hier schlimm ... .
6. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Мастер скроит Вам костюм по размеру. 2. Она носила платье прямого покроя. 3. Нож режет хорошо. 4. Дул пронизывающий ветер. 5. Порежь сыр ломтиками. 6. Мы опоздали на автобус. 7. Ты не упускаешь случая с нами поспорить. 8. Эта аппаратура стоит уйму денег. 9. Кому присудили первую премию? 10. Речь идет о важных проблемах. 11. Надо действовать корректно. 12. Где обитают эти львы? 13. Здесь свирепствовала непогода. 14. Успех придавал ей силы.


7. Übersetzen Sie ins Russische.

1. Könnten Sie mir bitte die genaue Zeit sagen? – Es ist genau 10 Uhr. 2. Der Kraftfahrer hält sich genau an die Vorschriften. 3. Du hast alles genau berechnet. 4. Er ist ein pünktlicher Mensch. 5. Der Zug ist pünktlich abgefahren. 6. Die Studenten lieferten ihre Jahresarbeiten pünktlich ab. 7. Ich komme pünktlich um neun Uhr.


8. Setzen Sie die Wörter genau, pünktlich ein. Gebrauchen Sie sie in der richtigen Form.

1. Der Aspirant gab einen ... Bericht über seine wissenschaftliche Arbeit. 2. Ich werde ... kommen. 3. Sie wird ... um sechs Uhr bei Ihnen sein. 4. Die Aufgabenstellung ist nicht ganz ... . 5. Mit dem Gongschlag ist es ... acht Uhr. 6. ... um zehn Uhr müssen Sie im Labor sein. 7. Er kam wie immer auf die Minute ... . 8. Die meisten Studenten kommen ... zum Unterricht. 9. Das ist die ... Schilderung der Katastrophe. 10. Wir kamen ... in Kursk an.


9. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Приходи вовремя. 2. Мои часы показывают точное время. 3. Счет не совсем точен. 4. Это – точный перевод. 5. Будь там как раз в три часа. 6. Он –

человек точный. 7. Вот подробное описание экспонатов (das Ausstellungsstück). 8. Пешеходы должны точно придерживаться правил уличного движения.
10. Beachteb Sie den Gebrauch der lexikalischen Einheiten wundern und sich wundern.

1. Deine Frage wundert mich. 2. Der Kapitän wunderte sich über die klugen Antworten des Jungen. 3. Sein Verhalten wundert mich nicht im geringsten. 4. Es sollte mich wundern, wenn die Sache nicht doch so wäre. 5. Was wundert Sie? 6. Der Vorfall wundert uns sehr. 7. Sie wundert sich über gar nichts mehr. 8. Er konnte sich nicht genug darüber wundern, daβ alles so gut verlaufen ist. 9. Worüber wunderst du dich? 10. Er wird sich schön wundern, wenn er nach Hause kommt und den neuen Bücherschrank sieht.


11. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Вопрос ученика удивил учителя. 2. Это тебя удивляет? 3. Ну и удивиться же он, когда это узнает. 4. Я удивляюсь тебе. 5. не удивляйтесь этому. 6. Чему ты удивляешься? 7. Я удивляюсь твоему спокойствию. 8. Почему тебя удивляет этот вопрос? 9. Он удивляется твоему вопросу. 10. Ее отношение к работе очень удивило всех. 11. Эта поспешность его ничуть не удивила. 12. Ты меня удивляешь. 13. Все удивились его замечанием. 14. Ее поведение нас ничуть не удивляет.


12. Beachten Sie den Gebrauch der Verben bewundern und entzücken.

1. Die Freunde bewunderten Mark Twain, sein Wissen, seine Kühnheit, seinen Geist. 2. Der Anblick entzückte uns. 3. Alle bewundern deinen Erfolg. 4. Ihre Lieder entzücken alle. 5. Mein Freund hat dieses Gemälde bewundert. 6. Die Schönheit der Landschaft hat die Touristen entzückt. 7. Denk dir nur, wir muüten zuerst sein neues Auto bewundern (iron.). 8. Er wird von deinem Vorschlag wenig entzückt sein (iron.). 9. Die Kunst Anna Pavlovas wurde viel bewundert. 10. Die Schauspielerin läβt sich gern bewundern, möchte bewundert sein. 11, Wir waren von ihr entzückt. 12. Die Anwesenden waren von seinem künstlerischen Können entzückt.


13. Antworten Sie.

Muster. Was bewundern Sie? (eine wertvolle Sammlung)

Ich bewundere eine wertvolle Sammlung.

Wovon sind die Studenten entzückt? (ihre Reise)

Die Studenten sind von ihrer Reise entzuckt.

1. Wer entzückte das Publikum? (Die Sängerin) 2. Was bewunderten die Besucher im Museum? (Der alte Schmuck). 3. Was hat die Kurgäste entzückt? (die Schönheit der Landschaft). 4. Was bewundern alle? (der Mut der Helden). 5. Was bewundern die Schüler? (die berühmte Plastik). 6. Wovon waren alle entzückt? (ihr Gesang). 7. Was bewunderten die Filmschauspieler? (die Energie des

Filmregisseurs). 8. Was entzückt die Zuschauer? (das künstlerische Können der Schauspieler). 9. Was bewundern die Leser? (der gute brillante Stil des Schriftstellers). 10. Was bewunderten die Geologen? (die Schönheit der Edelsteine). 11. Wovon war dieser Arzt entzückt? (die Poesie).
14. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Все восхищались космонавтами. 2. Мы восхищаемся природой. 3. Здешний пейзаж восхищает меня. 4. Все любуются памятниками древнего зодчества. 5. Зрители были в восторге от студенческого хора. 6. Что Вас восхищает в этих людях? Меня восхищает их смелость. 7. Все любовались маленькой артисткой. Она была прелестна (восхитительна). 8. Она в восторге от стихотворений Лермонтова. 9. Прошу полюбоваться нашим видом на сад (die Aussicht auf Akk.).


15. Erzählen Sie den folgenden Text nach. Verwenden Sie dabei die Verben bewundern, entzücken, wundern, die Verbaleinheit sich wundern.
DER ZERSTREUTE INGENIEUR

Der Flugzeugingenieur Schmidt war ein begeisterter Flieger und hatte gern die Einladung eines Kommandeurs der Luftstreitkräfte angenommen, sich einmal einen Seeflughafen anzusehen. Ein Auto brachte ihn zum Seeflughafen. Dort zeigte ihm der Kommandeur die Flugzeughallen und den neuen Typ eines Seeflugzeuges.

Der Ingenieur fragte den Kommandeur, ob er diese Maschine einmal selbst fliegen dürfe. Der Kommandeur war einverstanden. Sie stiegen beide in das Flugzeug, der Ingenieur setzte sich ans Steuer, und sie starteten. Schmidt war begeistert von dem neuen Flugzeugtyp. Nach mehreren Rundflügen über der Stadt setzte er zur Landung an. Als der Kommandeur sah, daβ Schmidt mit dem Seeflugzeug zum Landflugplatz steuerte, sagte er schnell: «Gestatten Sie, es ist wohl besser, wenn wir mit diesem Flugzeug auf dem Wasser landen!» Der Ingenieur erschrak. «Ich hatte ganz vergessen», erwiderte er, «daβ ich in einem Seeflugzeug sitze.» Dann steuerte er die Machine zum Seeflughafen und machte auf dem Wasser eine tadellose Landung. Danach gab er dem Kommandeur die Hand und sagte: «Ich danke Ihnen, daβ Sie mich rechtzeitig gewarnt haben. Sie haben ein Unglück verhindert.»

Nach diesen Worten öffhete er die Tür und stieg aus – ins Wasser.


16. Setzen Sie die Verben fallen, fällen, die Verbaleinheil auffallen ein. Bilden Sie analoge Sälze.

1. Vorsicht, ... Sie nicht. Hier ist eine Stufe. 2. Der Junge ist vom Pferd ... . 3. Der Teller ... und zerbrach. 4. Der Federball ... dem Mädchen vor die Füβe. 5. Es ... Tau (poca). 6. Sein Vater ist im Krieg ... . 7. Die Waldarbeiter ... Holz. 8. Die Preise ... . 9. Du ... mir wieder ins Wort. 10. Dein Geburtstag ... auf einen Sonnabend.

11. Sein Blick ... auf das Portrait. 12. Das Buch ist hinter den Diwan ... . 13. Wir ... uns in die Arme. 14. In diese Zeit ... die Trilogie des Schriftstellers. 15. Die Freundin ... mir um den Hals. 16. Dein Kugelschreiber ist unter den Tisch ... . 17. Das Gericht ... folgendes Urteil. 18. Der Inspektor ... ein sachliches Urteil über die Lage der Dinge. 19. Du hast ein treffendes Urteil über die Gruppe ... . 20. Er war müde und ... in tiefen Schlaf. 21. Plötzlich ... sie in einen Dialekt. 22. Das Fieber ... . 23. Es war still, plötzlich ... Schuβ. 24. Das Konzert war zu Ende, der Vorhang ... . 25. Du bist über einen Baumstubben ... . 26. Sie ... einer Intrige zum Opfer. 27 Der Löffel ... mir aus der Hand. 28. Das ... ins Auge. 29. Es ... mir ... , daβ der Wecker fehlte. 30. Du würdest auf der Straβe allgemein ... . 31. Dein Mantel ... mir besonders ... . 32. Ihr schönes Gesicht ... allen ... .
17. Richten Sie Fragen an Ihre Studienkollegen und verwenden Sie dabei die Verben fallen, fällen, die Verbaleinheit auffallen.
18. Geben Sie den Inhalt des Textes A aus der Sicht Renatas wieder.
19. Erzählen Sie den Text B aus der Sicht eines Reiseführers nach.
Übungen zum thema
1. Lesen Sie den Text, schreiben Sie die Vokabeln heraus, die zu dem tbemenbezogenen Wortschatz gehören. Stellen Sie sich gegenseitig Fragen zum Text.
IRENE

Am Marktcafe sah Irene ein Schild: Erdbeer-Eis! Monatelang hatte sie mit ihrem Taschengeld geknausert. Aber heute wollte sie einmal ins Cafe gehen und sich eine Riesenportion Erdbeereis leisten.

In der Garderobe des Cafe’s war eine groβe Spiegelwand. Irene drehte sich, steckte die grüne Bluse hinten in den Rock, kämmte das Haar. Abschätzend betrachtete sie ihr Spiegelbild. Ein Glück, daβ ich gut angezogen bin. Da hörte sie ihren Namen rufen. Am Fenster winkle Purzel. Und neben ihr saβ Hanne Schröder.

«Endlich treffen wir uns mal wieder», schnatterte Purzel los. «Das Erdbeereis ist ganz groβ, Irene. Ich kann kaum noch. Nimm Platz. Wie geht’s? Schick hast du dich gemacht. Hanne, wie findest du ihr Haar? Klasse, was? Viel flotter als die Zöpfe.» Wenn Purzel einmal anfing zu reden, war kein Ende abzusehen.

«Psst!» Irene hielt den Mund zu. «Wir sind nicht allein.» Sie betrachtete Hanne. «War es schön in Thüringen?»

Hanne schüttelte sich. «Ein gräβlicher Urlaub.»

«Ist was passiert?»

«Ach, nicht die Bohne. Vier Wochen bei alten Tanten. Vier Wochen Kaffeetrinken und Spazierengehen und immer bloβ schöntun. Am liebsten wäre ich

ausgerissen und zu euch gekommen. Purzel hat mir alles erzählt. Kann sie wirklich schwimmen?»

Irene bestätigte es. «Mein Vati hat fünf Mark darauf spendiert», prahlte Purzel. Sie überlegte. Ob sie noch eine Portion Eis vertragen könnte. Sie zählte ihr Geld. «Essen wir lieber Eis.» Purzel hatte sich für die dritte Portion entschieden.

Die Flügertür ging auf, Ede Senkpiel trat ein. Er begrüβte die Mädchen. «Purzel, spendierst du mir einen Becher? Ich bin ratzeblank. Und habe solchen Appetit. Du warst doch immer ein Kamerad.»

Purzel fühlte sich geschmeichelt. «Aber nur eine kleine, für vierzig. Mehr habe ich nicht.» Die Mädchen bestellen.

Ede kurbelte an seinem Radio. «Purzel, du bist unübertrefflich.» Und mit dem gleichen Lächeln wendete er sich Irene zu. «Siehst gut aus. Wirklich. Kolossal verändert. Die Zöpfe haben mich schon immer gestört.»

Pinsel! dachte sie. Was gehen den meine Haare an. Soll sich lieber seine Angorawolle scheren lassen.

Das Eis wurde gebracht. Ede erzählte neue Späβchen. Purzel und Hanne lachten. Irene aber, die ihm heute so gut gefiel, hörte überhaupt nicht zu. Stumm leerte sie ihren Eisbecher, zahlle und ging.

(Nach «Frank und Irene» von Karl Neumann)


2. Erzählen Sie, wie Sie sich kleiden, wenn Sie ins Cafe gehen und wie ihre Freunde (oder Freundinnen) aussehen.
3. Analysieren Sie die Struktur der kursiv gedntckten Worter. Ubersetzen Sie die Sine ins Russische.

1. Versuche es nochmals mit dem Telephonieren, du muβt den Zuschneider erreichen. 2. Du übernimmst das Kochen des Essens, binde dir die Schürze um. 3. Beim Hören guter Musik vergaβ sie alles. 4. Du bist sicher vom vielen Wandern müde. Zieh den Trainingsanzug aus. 5. Beim Überqueren einer Straβe muβ man gut aufpassen. 6. Nach langem Zögern entschied sie sich für die dritte Eisportion. 7. Nach stundenlangem Stehen kam sie an die Reihe und probierte ein dunkelblaues Abendkleid an. 8. Der Saal war zum Brechen voll. Eine Modenschau findet statt. Es ist im Raum zum Ersticken schwül. 9. Nach langem Suchen fand sie ihre Stola (den breiten Schal für Frauen). 10. Die Geschwister sind zum Verwechseln ähnlich. 11. Sie ist sicher im Schwimmen. Sie hat einen trainierten Körper. 12. Das lange Warten machte ihn ärgerlich. 13. Ich möchte etwas zum Lesen kaufen. 14. Er trank seinen Kaffee im Stehen. 15. Das lange Reden hat uns zu sehr angestrengt. 16. Das viele Reisen hat mich zu sehr in Anspruch genommen. 17. Hör doch mit dem Schreien endlich auf. 18. Er ist zum Umfallen müde, die Augen fallen ihm vor Müdigkeit zu. 19. Es war ja kaum zum Aushalten. 20. Sie war beim Wäschewaschen. 21. Beim Abschiednehmen drücklen die Freunde einander herzlich die Hände. 22. Das Teetrinken war schön. Das war ein gemütliches Beisammensein. 23. Das viele



Auswendiglernen ist notwendig. 24. Die Kinder sind zum Schilaufen gefahren. 25. Dein Zuspätkommen wundert mich. 26. Beim Fensterputzen lieβ er die Waschbürste fallen. 27. Beim Briefeschreiben wechselten sie ein paar Worte miteinander. 28. Das lange In-der-Stube-Herumhocken langweilt mich.
4. Setzen Sie den nachstehenden Dialog fort.

– Inge, kennst du die Frau, die am Zeitungskiosk steht?

– Welche meinsl du? Die schwarzhaarige im hellblauen Kostüm?

– Nein, die Blonde im eleganten grauen Kleid.

– Die sehe ich zum erstenmal.

– Das ist unsere neue Trainerin für künstlerische Gymnastik.

...
5. Antworten Sie.

1. Wie kleiden wir uns im Sommer? 2. Wie kleiden wir uns im Winter? 3. Wo kann man Kleider, Anzüge und Mäntel machen lassen? 4. Was ziehen wir bei regnerischem Wetter an? 5. Was ziehen wir an, wenn wir ins Theater gehen? 6. Was gehört zur Sportkleidung? 7. Was gehört zur Reisekleidung?


6. Geben Sie den Textinhalt in Form eines Dialogs wieder.
AUF DEM LANDE

Mein Bruder Werner sollte erst Silvester auf Urlaub kommen. Ich bekam einen Anorak mit allen Schikanen. Vater sagte: «Na, jelzt geht es wieder bergan – Wintersonnenwende.» Ich wachste meine Skier und packte meinen groβen Campingbeutel, plünderte den Kühlschrank, wir brauchen Büchsen, hatte Heinz gesagt.

Heinz Mateja holte mich früh ab. Er sah aus wie ein zünftiger Waldläufer, trug einen Anorak mit Pelzkragen und eine russische Pelzmütze, den Riesenrucksack hatte er über die Schulter geworfen. Heinz wartele geduldig, bis ich fertig war, und unterhielt sich mit Marlies, die unbedingt den Rucksack umschnallen wollte, was Heinz auch tat. Er stellte den Rucksack auf den Fuβboden und legte Marlies die Traggurte um. Er setzte ihr auch seine Pelzmütze auf.

«Viel Spaβ», sagte Vater, als wir loszogen. Drauβen schneite es feine Eiskristalle, der Ostwind brachte Kälte und massierte im Nu unsere Gesichter rot.

Wir fuhren lange mil der S-Bahn, stiegen in einen Vorortzug um. An unserer Endstation waren wir die einzigen, die aus dem Zug kletterten. Der tiefverschneite Wald schob sich dicht an den Bahnhof heran. Feiner Schnee rieselte in den Nacken.

«Hier ist es einsam, man wird nicht gestört», sagte Heinz. Wir liefen die Straβe entlang und bogen dann in einen Waldweg ein. Es wurde schwierig zu laufen, denn es gab keinen richtigen Weg. Wir versanken bei jedem Schritt tief im Schnee. Heinz stapfte vorneweg, gebeugt unter der Last seines enormen Rucksackes. Und auf

einmal brach die Sonne hervor, sie brachte Milliarden Schneekristalle zum Blitzen und Funkeln. Wir stapften über eine halbe Stunde durch den Schnee, bis hinter einer Gruppe zerzauster Kiefern ein dunkles Holzhaus auftauchte.

«Wir waren ewig nicht hier, Klaus».

«Schade», sagte ich, «das ist doch eine romantische Bude.» So waren wir angekommen, und hier wollten wir drei Tage bleiben. «Eure Datsche ist groβe Klasse», sagte ich.

* * *


Wir liefen auf unseren Brettern durch den Wald. Heinz legte ein ziemliches Tempo vor. Er kannte jeden Weg und Steg.

Die Dunkelheit brach rasch herein, der Schnee farbte sich stahlgrau. Der Wind pfiff eisiger, die Hände erstarrten.. Ich hatte jede Orientierung verloren und das war kein Wunder. Hin und wieder fiel uns Schnee auf Kopf und Schulter, wenn wir tiefhängende Zweige berührten. Ich war heilfroh, als plötzlich vor uns im Halbdämmern die Hütte im Dunkeln auftauchte. Meine Müdigkeit war plötzlich wie weggeblasen.

(Nach «Den Wolken ein Stück näher» von G. Görlich)
7. Beachten Sie den Gebrauch der Vokabeln stören, hindern, verhindern, dazwischenkommen.

1. Darf ich Sie (für) einen Augenblick stören? 2. Verzeihen Sie, daβ ich Sie noch so spät störe. 3. Das Licht der Lampe stört mich nicht. 4. Stören Sie mich nicht bei der Arbeit! 5. Der Junge wollte etwas sagen, aber die Erregung hinderte ihn am Sprechen. 6. Du wirst mich nicht daran hindern, so zu handeln. 7. Ich will dich nicht daran hindern. 8. Was hindert ihn daran, seinen Plan zu verwirklichen? 9. Der Sieg der Vernunft ist nicht zu verhindern. 10. Wie kann man den Unfall verhindern? 11. Den Ärzten gelang es, die weitere Verbreitung der ansteckenden Krankheit zu verhindern. 12. Ich wollte schon so .oft diese Reise unternehmen, aber jedesmal kam etwas dazwischen. 13. Es muβ etwas Unvorhergesehenes dazwischengekommen sein. 14. Wir konnten das Unglück leider nicht verhindern. 15. Wenn nichts dazwischenkommt, fahren wir in den Ferien ins Gebirge. 16. Und immer kam mir etwas dazwischen.


8. Setzen Sie die obengenannten Vokabeln ein.

1. Wir sind bereit, alles mögliche zu tun, um eine neue Katastrophe zu ... . 2. Der kleine Bruder ... ihn bei der Arbeit. 3. Lassen Sie sich nicht ... . 4. Ich arbeite, ... mich nicht! 5. Ja, wir sind Freunde, aber das wird mich nicht daran ... , meine Meinung offen zu sagen. 6. Das kranke Bein ... den Sportler am Turnen. 7. Der Kranke hat sich eine Komplikation zugezogen. Wir konnten das leider nicht ... . 8. Ich rufe dich an, um zu sagen, daβ ich nicht kommen kann. Etwas Dringendes ist ... . Ich werde alles später erklären. 9. Die Technik kennt verschiedene Mittel, die Korrosion von Metallen zu ... . 10. Der Kuchen ist etwas angebrannt. Ich konnte das

leider nicht ... . 11. Glaubst du, daβ diesmal nichts ... ? Daβ wir endlich ans Ziel gelangen? 12. Sie legte den Hörer auf und seufzte: «Für das Konzert sind keine Karten mehr zu haben. Immer muβ etwas ... , wenn wir einmal ausgehen wollen». 13. Wenn ihn etwas daran ... , diesen Versuch durchzuführen, wird er keine Beweise für die Richtigkeit seiner Hypothese haben. 14. Der Professor wird nicht an der Konferenz teilnehmen können. Etwas Unvorhergesehenes ist ... .
9. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Пожалуйста, не мешай мне, я пишу письмо. 2. Закрой окно, шум мешает папе работать (в работе). 3. Если ничего не помешает, мы совершим сделать эту работу. 5. Я не могу тебе в этом помешать. 6. Кто мешает тебе заниматься спортом? 7. Если завтра опять что-то помешает, я уеду один. 8. «Мне очень жаль, что я вас беспокою …». 9. Надо предотвратить катастрофу. 10. Шофер принял все меры, чтобы предотвратить несчастный случай. 11. В среду он должен был уехать в командировку, но что-то помешало. 12. Случилось нечто непредвиденное.


10. Lesen Sie den Text. Slellen Sie Fragen zum Text.
AM ABEND

(Nach «Eine Liebesgeschichte» von J. Brezan)

Gleich nach seiner Rückkehr wurde der Dozent Dr. Hartung gebeten, an der benachbarten Universität einzuspringen, wo ein Kollege über Nacht seine Arbeit liegengelassen hatte ... und man war es zufrieden, daβ Dr. Hartung sich bereit erklärte, bis zur Neubesetzung der vakanten Dozentur die Lücke auszufüllen.

Nach wenigen Tagen schon fühlte er sich überfordert, denn den eigenen Arbeitsbereich hatte er nur unwesentlich eingeschränkt, und das tägliche Chauffieren zwischen den beiden Städten erwies sich trotz der geringen Entfernung als eine spürbare Belastung, eine Vergeudung von Zeit und Kraft.

Am Donnerstag wollte er mit Doris Schäfer ins Konzert gehen, ein ausländisches Quartett spielte Brahms, Beethoven und Tschaikowski, er freute sich sehr darauf.

Er verspätete sich um fast eine halbe Stunde; er war in der Nachbarstadt gewesen, und auf dem Heimweg hatte ihn ein Unfall aufgehalten, ein alter Mann war mit dem Rade gestürzt und hatte sich nicht unwesentlich verletzt.

Er fand Doris Schafer im Foyer, sie saβ auf einer roten Plüschbank, wippte mit dem hochhackigen Eidechsenschuh und sah verliebt sich selbst im riesigen Silberspiegel. Ohne eine Spur schlechter Laune begrüβte sie Hartung.

«Setz dich, Robert,» sagte sie. «Das Konzert ist himmlisch, die ganze Universität ist da.»

Konzerte waren für sie eine Schau, sie wollte sehen und gesehen werden. Sie bewunderte die geschmeidige, exakte Schönheit der Bewegung der Solisten an den

Streichinstrumenten und die kraftvolle Eleganz berühmter Virtuosen am Klavier und erwartete, daβ man sie bewundere, ihre neue Frisur, ihre wunderbar modellierten Schultern und Arme, ihre gepflegten Hände, die Grazie ihres Ganges und ihr Lachen.

Robert Hartung studierte das Programm. «Schade,» sagte er. «Weiβt du», sagte sie. «Wir warten bis nach der Pause und dann gehen wir. Wirklich, Robert, die ganze Universität.»

Er lieβ sich ihren Mantel aus der Garderobe geben und half ihr hinein. Damals, dachte er, an jenem ersten Abend...

«Damals», sagte er, «hattest du einen roten Mantel.» Damals war sie noch eine Studentin gewesen, den Mantel im Ausverkauf erstanden, das Krägelchen ein wenig abgeschabt. «Es war am siebzehnten April vor zwei Jahren», sagte sie. «Ich weiβ es noch wie heute; der Pianist war dick und häβlich, und als er spielte, sah er hinreiβend aus. Und dann gabst du dir solche Mühe, um «zufällig» bereitzustehen, als ich den Mantel anziehen wollte. Gehen wir essen, Robert? Ich habe keine Zeit gehabt.»

Gewohnheitsmäβig steuerte er seinen Wagen über den Brühl und stellte ihn auf dem Parkplatz hinter dem Kaufhaus ab. Das Hotelrestaurant war dicht besetzt, nur an dem kleinen Tisch in der rechten Ecke saβ niemand, zwei Gedecke lagen darauf. Sie setzten sich an diesen Tisch.


11. Lesen Sie den Text und schreiben Sie das Ende der Erzählung. Betiteln Sie den Text.

Am zweiten September war es soweit. Ein Urlauberdurchgang war abgereist, und der Nächste wurde am dritten kommen. Klaus Wendmann hatte sich den Urlaub redlich verdient. Die letzten Monate waren angefüllt mit angespannter Arbeit und mit vielen Überstunden. Das Jahr ist weit fortgeschritten, dachte er, ohne daβ er hätte sagen können, warum er das dachte. Na, hoffentlich gibt es noch einige Pilze. Wendmann war Sammler aus Passion. Er aβ keine Pilze, hatte sie nie gemocht. Er sammelte sie. War der Korb voll, dann pflegte er sie zu verschenken.

Jetzt stand er am Fenster und sah hinüber zu dem nahen Wald. Eigentlich hätte er schon gleich losgehen können, einen ersten Spaziergang machen, sich ein wenig umschauen und dann zurückkommen, um ausgiebig Kaffee zu trinken. Warum nicht, dachte er, zog sich die leichten Wanderschuhe über und verlieβ das Zimmer.

Der Weg führte vorbei am See. Wendmann war noch nicht weit gekommen, als er den Steinpilz sah. Ein wunderschönes Exemplar. Er nahm ein zierliches Taschenmesser aus seiner Jackettasche und schnitt den Pilz vorsichtig und sauber ab. Dann klappte er seinen Taschenmesser zu und lieβ es wieder in der Jackentasche verschwinden. Als er nach dem Weg Ausschau hielt, sah er zwei Pilze stehen, die ebenso schön waren wie der erste. «Die hab’ ich doch glatt übersehen», tadelte sich Wendmann und griff nach dem Messer, «fast hätte ich sie zertreten.» Er löste die beiden Pilze aus dem Waldboden. Kaum war er damit fertig, entdeckte er zu seinen Füβen drei wunderschöne Steinpilze. Nicht weit stand ein Mann, gut gekleidet... .

12. Beschreiben Sie kurze Situationen mit den folgenden Vokabeln:

1). Die Garderobe auffrischen, in Mode kommen, ein dunkelblauer Einreiher mit einem Hintenschlitz, das weiβe gestärkte Hemd, tragen, eine schwarze Fliege, ein elegantes Aussehen verleihen; 2) ein Nachmittagskleid, aus der Mode kommen, sich (D.) ein neues Kleid anschaffen, ein elegantes Ausgehkleid aus hellgrauer Seide, dreiviertellange Ärmel und ein Plisseerock, eine Anstecknadel am Ausschnitt, passen; 3) der Regenmantel, den Schirm aufspannen, den Hut aufsetzen, die Strickjacke, anziehen; 4) die Sportjacke, der Reiβverschluβ, die Kapuze, tragbar sein, die Zeit der leichlen Überzieher und Anoraks, kommen, der Faltenrock, gefallen, die Sportschuhe; 5) der neue Mantel, nähen lassen, gekleidet sein, nach der neuesten Mode, die Modezeitschrift, bringen, der Zuschneider, sich (D.) Rat holen, Maβ nehmen lassen, der Tag der ersten Anprobe, festlegen.


13. Beschreiben Sie ein Portrait (Porträt) eines bekannten Malers.
14. Wie denken Sie über die Mode? Begründen Sie sie Ihre Meinung schtiftlich.
15. Lesen Sie die Sprichwörter und übersetzen Sie sie ins Russische. Schildern Sie kurze Situationen mit einigen Sprichwörtern.

Aus den Augen – aus dem Sinn. Lügen haben kurze Beine. Über den Geschmack läβt sich nicht streiten. Lange Haare, kurzer Verstand. Das Hemd ist mir näher als der Rock. Wes das Herz voll ist, des gebt der Mund über. Jedem Narren gefällt seine Kappe. Gleiche Brüder – gleiche Kappen. Kleider machen Leute. Man sieht uns nicht in den Magen, aber auf den Kragen. Die Augen sind gröβer als der Magen. Beredter Mund geht nicht zugrund. Schöne Seelen finden sich zu Wasser und zu Lande.


16. Sprechen Sie zu den folgenden Themen:

1. Das Äuβere meines Lieblingsschauspielers (meiner Lieblingsschauspielerin). 2. Die Modenschau. 3. Meine Garderobe. 4. Festkleider (Frauen und Männer auf einem Festempfang). 5. Warum ich modisch gekleidet sein möchte.


THEMENBEZOGENER WORTSCHATZ
Das Gesicht: ein feingeschnittenes Gesicht; ein schönes niedliches; blühendes, gebräuntes, sommersprossiges, farbloses, verweintes, offenes, gutmütiges, fröhliches, gleichgültiges, bekümmertes, ernstes, faltiges, rosiges, zartes, ovales, regelmäβiges, junges Gesicht; über das ganze Gesicht lachen, strahlen. Über sein Gesicht huscht, fliegt ein Lächeln; jemandem ins Gesicht starren, ins Gesicht lachen; jemandem seine Meinung, die Wahrheit ins Gesicht sagen. Sie ist ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Der Hut steht dir nicht zu Gesicht; das Auge: blaue, gro­βe Augen, blanke, blitzende, glänzende, rote, strahlende, entzündete, verweinte, verqollene Augen; ein künstliches Auge; groβe Augen machen (staunen); die Augen schmerzen, tränen; die Augen abwenden, aufschlagen, niederschlagen, öffnen, zukneifen, aufreiβen. Ihm fallen vor Müdigkeit die Augen zu. Er hat die ganze Nacht keine Auge zugetan. Vier Augen sehen mehr als zwei. Ich traute meinen Augen nicht; jemanden nicht aus den Augen lassen, verlieren; die Wahrheit ins Auge sehen; etwas mil bloβem Auge erkennen; mit den Augen zwinkern, blinzeln; Ringe um die Augen haben; lächeln: freundlich, mitleidig, dankbar, vielsagend, verschmitzt, traurig, geheimnisvoll lächeln. Ein Lächeln spielte um ihren Mund; ein feines, unmerkliches, triumphierendes, schelmisches Lächeln. Sie schüttelte lächelnd den Kopf; etwas mit lächelndem Mund sagen; die Lippe: die obere, untere Lippe; rote, schmale, volle Lippen; die Lippen bewegen, öffnen, schminken; der Mund: ein groβer, kleiner Mund, ein spöttisch verzogener Mund; den Mund aufmachen, zumachen, zusammenpressen. Ihm blieb der Mund vor Staunen oflenstehen; die Stirn: eine hohe, niedrige, gewölbte, glatte, runzlige Stirn; die Stirn runzeln, in Fallen ziehen. Er wischte sich (D.) die Schweiβtropfen von der Stirn. Das Haar fiel ihm in die Stirn; das Haar aus der Stim streichen: die Wange: die rechte, linke Wange; blasse, rote, rosige, eingefallene, uorasierte Wangen; j-n auf die Wange küssen; j-m laufen, rollen Tränen üder die Wangen; rote Wangen bekommen; das Ohr: kleine, rosige, spitze, abstehende Ohren; die Ohren zuhalten; j-m etwas ins Ohr sagen, flüstern, raunen; die Decke, die Mütze über die Ohr ziehen; den Hut aufs Ohr drücken, schieben. Der Hund spitzt die Ohren, läβt die Ohren hängen; der Kopf: ein runder, angegrauter kahler, lockiger Kopf; einen roten Kopf bekommen; der Kopf schmerzt, brummt (umg.); den Kopf bewegen, heben, neigen, senken, sinken lassen, schütteln; das Haar: blondes, schwarzes, graues, dickes, starkes, dünnes, weiches, glattes, krauses, gelocktes, glänzendes, fettiges, trockenes, schönes, gepflegtes, zerzaustes, seidiges Haar; die Haare kämmen, zurückkämmen, hochkämmen, fönen, farben, schneiden. Die Haare fallen mir ins Gesicht; der Hals: ein schöner, schlanker, schneeweiβer, faltiger Hals; die Hand: die linke, rechte Hand; schöne, dicke, kräftige, feine Hände; die Hände nach etwas ausstrecken, zur Abstimmung heben, pflegen; j-m die Hände auf die Schultern legen, die Hande in die Taschen stecken, in die Seiten stemmen, die Hände hinter dem Nacken verschränken, die Hände vor Verwunderung über dem Kopf zusammenschlagen, sich (D.) die Hände reiben; der Finger: ein erhobener

Finger; zarte, lange, kurze, flinke Finger; sich (D) die Finger verbrennen. Mir schmerzen die Finger; einen Ring am Finger tragen, haben; einen Ring an den Finger slecken. Ich friere, mich friert an den Fingern; sich in den Finger schneiden; der Arm; der rechte, linke Arm; kräftige, starke, behaarte, volle Arme; der Fuβ: der rechte, linke Fuβ, zierliche, plumpe, breite, müde Füβe. Die Füβe sind ihm erfroren, vom Masch schmerzen ihm die Füβe. Meine Füβe passen nicht in die Schuhe; beim Springen einen Fu brechen; das Bein: das rechte, linke Bein; gerade, krumme, dicke, dünne, schlanke, hübsche Beine; ein amputiertes, steifes, geschwollenes Bein; die Beine übereinanderschlagen, ausstrecken, ein Bein brechen; die Beine in die Hand, unter die Arme nehmem (laufen, sich beeilen); sich (D.) die Beine nach etwas ablaufen (lange nach etwas suchend herumlaufen); sich vor Schwäche kaum auf den Beinen halten können; der Mensch: ein erwachsener, hübscher, kluger, gebildeter, witziger, reizender, sympatischer, anständiger, ernster Mensch; das Denken, Fühlen, Handeln des Menschen. Diesem Menschen fällt das Reden leichter als das Schreiben; einen Menschen verehren, schätzen, bewundern, verachten, beruhigen; das Kleid: ein modernes, langärmliges, ärmelloses, schulterfreies, seidenes, wollenes, kariertes, gestreiftes, praklisches Kleid; ein Kleid nähen, zuschneiden, anprobieren, bügeln, ändern; das Kleid zuknöpfen, anziehen, ausziehen, überstreifen; das Samt-, Spitzen-, Strick, Leinen-, Haus-, Lieblings-, Braut-, Abend-, Tanz-, Cocktailkleid; sich geschmackvoll, hübsch, sportlich, modern, auffallend, elnfach kleiden: Sie kleidet sich nach der neuesten Mode; der Morgenrock, der Hausanzug, der Pyjama, das Kopftuch, die Schürze; der Berufsmantel, der Sommermantel, der Regenmantel, der Pelzmantel, der Übergangsmantel; das Kostüm, das Abendtäschchen, der Abendschuh, der Smoking, der Frack, der Anzug, der Campinganzug, das Polohemd; der Schlosseranzug, der Operationskittel, die Latzhose, der Jogging-Anzug; die Strickmütze, die Baskenmütze, die Pelzmütze, der Hut; der Anorak; der Pullover, die Weste, die Keilhose, die Jeans, die Strickjacke; das Nachthemd, der Schlafanzug, der Halbrock, der Petticoat; der Straβenschuh, der Hausschuh, der Pantoffel; die Socke, die Krawatte, die Schleife; die Halskette, das Armband, die Ohrringe, die Anstecknadel; die Schminktasche, die Puderdose, der Lippenstift, das Parfüm; das Reisenecessaire, die Brieftasche, die Federtasche, das Brillenetui, das Brillenfutteral, die Kosmetiktasche; die Lederhandschuhe; das Nähnecessaire (несессер для швейных принадлежностей).


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