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Навчальний посібник з розмовної практики та аналітичного читання для студентів 3 курсу факультету «Референт-перекладач»




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Дата24.06.2018
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ТипНавчальний посібник
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НАРОДНА УКРАЇНСЬКА АКАДЕМІЯ





НІМЕЦЬКА МОВА

Навчальний посібник

з розмовної практики та аналітичного читання

для студентів 3 курсу факультету «Референт-перекладач»


Видавництво НУА

НАРОДНА УКРАЇНСЬКА АКАДЕМІЯ

НІМЕЦЬКА МОВА
Навчальний посібник

з розмовної практики та аналітичного читання

для студентів 3 курсу факультету «Референт-перекладач»

Харків


Видавництво НУА

2012


УДК 811.112.2(075.8)

ББК 81.432.4-923.7

Н 67
Затверджено на засіданні кафедри

германської та романської філології,

Народної української академії.

Протокол № 5 від 05.12.2011

Упорядник І. Ф. Бублик


Рецензент викладач Ж. Є. Потапова




Німецька мова : навч. посіб. з розмовної практики та аналіт. читання для студ. 3 курсу ф-ту «Референт-перекладач» / Нар. укр. акад., [каф. герм. та роман. філол. ; упоряд. І. Ф. Бублик]. – Х. : Вид-во НУА, 2012. – 88 с.

Посібник складено за підручником Івлєвої Г. Г. та Прокопової В. М. «Практичний курс німецької мови». До посібника включено чотири розмовні теми з вправами та текстами, які входять до програми студентів 3 курсу факультету «Референт-перекладач».



ББК

Н67


УДК 811.112.2(075.8)

ББК 81.432.4-923.7

© Народна українська академія, 2012







INHALTSVERZEICHNISS


THEMA 1 4

THEMA 2 27

THEMA 3 46

THEMA 4 72





THEMA 1

übungen zum wortschatz


1. übersetzen Sie ins Russische.

1. Sporttreiben für alle – das sei die Devise. 2. Der Neujahrslauf, der Müggelberglauf der Studenten sind ebenso populär wie traditionelle Wanderungen und Turniere wie im Tischtennis mit dem Turnier der Tausende oder Volleyball mit «Ran ans Netz». 3. Einen kräftigen Aufschwung hat der Freizeit– und Erholungssport genommen. Das Laufen auf dem «Sportplatz Natur» aber auch neue Formen wie Famitien-Volleyball, Tandem-Radwandern, Skilauf bei Fackelschein und Nachtwanderungen sind bei jung und alt sehr beliebt. 4. Dresden hat sich zum wanderfreudigsten Bezirk entwickelt. 5. Viele Kinder und Jugendlichen starteten in den vergangenen Jahres bei den Vorwettkämfpen der Spartakiaden. 6. Gegenwärtig treiben Schüler und Lehrlinge auβerhalb des Unterrichts in den Sektionen und Sportgemeinschaften sowie in den Schulsportgemeinschaften regelmäβig Sport. 7. Noch mehr junge Leute für eine sportliche Betätigung auch nach Beendigung der Ausbildung zu begeistern, haben sich die übungsleiter und sportfunktionäre als Ziel gestellt. 8. Neu entstanden sind viele Sektionen in 31 Sportarten. Die meisten der neuen Sektionen wurden im Turnen, Tischtennis, Volleyball, Kegeln, Fuβball, Wandern, Bergsteigen, Orientierungslauf sowie im Schach gebildet. 9. Künftig wird dem sportlichen Bedürfnis der Bewohner in den neuen Stadtteilen Rechnung getragen. Volleyball, Tischtennis, Fuβball, Kegeln, Schwimmen, Gymnastik und Federball sind dafür die am besten geeigneten Sportarten. 10. In den zahlreichen Ferienorten beteiligen sich mehr als eine Million an sportlichen Wettbewerben. Gleiche Aufmerksamkeit wird dem Urlaubersport zuteil. 11. Auf der Themse startete der traditionelle Ruderwettkampf (das 130. Ruderrennen) zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge. 12. Durch einen 12:10-Finalerfolg über polnische Meister gewannen die Frauen von Egle Vilnius am Wochenende in Erfurt das Turnier im Handball. 13. Die Fuβballmannschaft verpaβte in der ersten Hälfte die Chance, ein zweites Tor zu schieβen. Torchancen gab es genug. 14. Wir haben verdient gewonnen. 15. Torpedo Moskau führt nach dem zweiten Spieltag der Fuβballmeisterschaft mit 4:0 Punkten. Es bezwang Neuling Rostow mit 2:1. Meister Dnjepr gewann gegen Dynamo Minsk 2:0. 16. Titelverteidiger Hamburger SV bezwang Bremen 4:0. 17. Der bisherige Tabellenführer Liverpool verlor in Southampton 2:0. 18. Das olympische Fuβballturnier findet bald statt.


2. Antworten Sie.

1. Welche Sportfeste finden im Stadion statt? 2. Gehen Sie oft ins Stadion? 3. Aus welchem Stadion werden die internationalen Wettkämpfe übertragen? 4. Verspricht das schöne Wetter gute Leistungen? 5. Sind die 1000-m-Läufer schon gelaufen? 6. Kann es heute neue Rekorde geben? Kann man noch bessere Ergebnisse

erreichen? 7. Sind die Zuschauer begeistert? 8. Wann beginnt der 500-m-Lauf der Damen? 9. Laufen die Läuferinnen schon die letzten 100 m? Noch 50 m bis zum Ziel? 10. Wie steht es beim Weitspringen der Herren? Wer ist am weitesten gesprungen? 11. Wer benutzt die Stoppuhr? 12. Wer hat die Europameisterschaft im Ringkampf gewonnen (errungen)?
3. Bilden Sie Sätze.

1. Viele Sportfreunde, das Sportabzeichen, erwerben. 2. Der Trainer, trainieren, eine junge Mannschaft. 3. Schlittschuhlauf, sein, ein gesunder Sport. 4. Der Sportler, trainieren, für einen internationalen Wettkampf. 5. Die Wettkämpfe im Skiflug, lange, dauern. 6. Du, haben alle, übertroffen, im Hochsprung. 7. Am Schwebebalken, und, an den Ringen, die jungen Sportler, sein, nicht, zu, übertreffen. 8. Die neue Mannschaft, sein, uns, überlegen. 9. Er, sein, seinen Mitschülern, im Boxen, überlegen. 10. Die Mannschaft, holen, sich (D.), bei, die Ruderwettkämpfe, der Pokal. 11. Der Staffellauf, sein, eindrucksvoll. 12. Die sportlichen Leistungen, erstaunlich, sein. 13. Die Begeisterung der Zuschauer, groβ, sein. 14. Die Sportlerin, erreichen, beim Wasserspringen, 200 Punkte. 15. Die Zuschauer, sein überrascht. 16. Der Erfolg, haben, überrascht, alle. 17. Diesen groβen Vorsprung, du, können, nicht mehr, einholen. 18. Seine Leistungen, sein, geradezu, erstaunlich. 19. Er, klettern, mit, erstaunliche Gewandtheit. 20. Der zweite Läufer, ein wenig, zurückbleiben. 21. Er, haben, überholt, ihn, beim Langstreckenlauf, in der letzten Runde. 22. Unter begeisterten Zurufen, der Bergsteiger, haben, begangen, die Felswand.


4. Erzählen Sie den Text nach. Führen Sie ihn fort. Betiteln Sie den Text.

Im dichten Tanz wirbelten Schneeflocken zur Ende. Der Bach hatte eine glitzernde Eisdecke übergestreift. Oberhalb der Wiese war eine Schlitterbahn angelegt, und ein Schneemann schaute mit erstaunten Kohlenaugen auf das fröhliche Gewimmel. In kurzen Abständen sausten die Kinder den Abhang hinunter. Purzel nahm Anlauf und glitt pfeilgeschwind die Bahn hinab. «Platz da!» gellte seine Stimme. «Mensch, ein Wetter ist das! In den Ferien laufen wir jeden Tag Ski. Nun kannst du deine neuen Bretter endlich ausprobieren.» Gerhard bohrte mit dem Absatz ein Loch in den Schnee. «Ja, neue Bretter.» Vielstimmiges Gelächter lieβ sie herumfahren. Horst war Purzel gefolgt, hatte das Gleichgewicht verloren und rutschte, alle viere von sich gestreckt, bäuchlings hinunter. Gerhard, der indessen nachgekommen war, lobte ihn: «Klassische Bauchlandung. Meine Anerkennung.»

«Danke. So was kann nicht jeder. Mach’s nach!»

«Nachmachen, nee. Ich bin doch kein Kriechtier.»

«Was? Bin ich vielleicht ein Kriechtier?» Horst stürzte sich auf Gerhard und warf ihn in den Schnee. Gerhard erwies sich als der Stärkere. «Genug», sagte Purzel. Das Schrillen der Auβenglocke am Holzhaus machte ihrem Gespräch ein Ende, Sie schlitterten durch den Park. Vor dem Haus erwartete sie eine groβe überraschung...
5. Gebrauchen sie die eingeklammerten Verben in der richtigen Form.

1. Der Sportler (erringen) einen neuen Rekord. 2. Der Radfahrer (erreichen) das Ziel nicht. 3. Er (erringen) einen Sieg. 4. Wir (erringen) neue Erfolge. 5. Du hast gute Leistungen (erzielen). 6. Wer hat bessere Resultate (erzielen)? 7. Der Eissport (erobern) sich in jenem Winter die Welt. 8. Der Sportler (erobern) im Sturm alle Sympathien der Zuschauer. 9. Wir (bezwingen) die stärkere Mannschaft. 10. Mit Mühe konnten die Radfahrer alle Höhenwege, einen Berg (bezwingen). 11. Der Skiläufer (gewinnen) einen sicheren Vorsprung. 12. In diesem Wettkampf hat unsere Mannschaft die meisten Punkte (gewinnen). 13. Nach 2 Stunden hatten die Bergsteiger die Steilwand (überwinden). 14. Sie suchen ein höheres Niveau zu (erreichen). 15. Das war eine nie wieder (erreichen) Leistung. 16. Die Stürme hatten Orkanstärke (erreichen). 17. Der Boxer (erreichen) einen neuen Rekord.


6. Prägen Sie sich die folgenden Zusammensetzungen mit der Grundkomponente -freund ein. Gebrauchen Sie diese Zusammensetzungen in den Nebensätzen.

Muster: Frank leitet einen Literaturzirkel in der Schule. Er ist ein groβer Literaturfreund. – Ich habe nicht erwartet, daβ Frank ein groβer Literaturfreund ist.

1. Der Groβvater hat viele wertvolle Sammlugen. Er ist ein groβer Kunstfreund. – Wir haben nicht erwartet, daβ dein Groβvater ... . 2. Der Bruder beschäftigt sich gern mit Radioapparaten. Er ist ein Bastelfreund. – Ich habe nicht erwartet, daβ dein Bruder .... 3. Der Flieger N. hat sehr viele Schallplatten zu Hause. Er ist ein Musikfreund. – Niemand hat erwartet, daβ dieser Flieger ... . 4. Dieser Arzt züchtet Blumen. Er ist ein groβer Blumenfreund. – Ich habe nicht erwartet, daβ dieser Arzt ... . 5. Peter spielt oft Schach. Er ist ein Schachfreund. – Wir haben nicht erwartet, daβ Peter ... . 6. Dieser Ingenieur interessiert sich lebhaft für das Theaterwesen. Er ist ein groβer Theaterfreund. – Du hast nicht erwartet, daβ dieser Ingenieur ... . 7. Du hast eine reiche Bibliothek. Du bist ein groβer Bücherfreund. – Meine Schwester hat nicht erwartet, daβ du ... . 8. Die Studenten unserer Gruppe nehmen an vielen Wettkämpfen teil. Sie sind begeisterte Sportfreunde. – Sie haben nicht erwartet, daβ unsere Studenten ... .
7. Antworten Sie.

Muster: Gehen Sie oft ins Theater? – Ja, ich bin ein groβer Theaterfreund.

1. Sammeln Sie Bücher? 2. Spielen Ihre Studenten gern Schach? 3. Hören Ihre Freunde gern Musik? 4. Bewundern Sie die Natur? 5. Züchten Ihre Bekannten gern Blumen? 6. Treiben die Jugendlichen gern Sport?
8. Beachten Sie den Gebrauch der Verbaleinheit einholen «догнать, наверстать» und der Zusammensetzung überholen «перегнать, опередить».

1. Der Lokführer versucht die Verspätung wieder einzuholen. 2. Sie holt mich in wenigen Minuten an der Kreuzung ein. 3. In den nächsten Tagen holt er ein

Gutachten vom Juristen ein. 4. Es fällt dem Schüler schwer, die Klasse nach der Krankheit einzuholen. 5. Der begabte Schüler hatte bald alle in der Klasse überholt. 6. Der Sportler hat seinen Gegner beim Langstreckenlauf überholt. 7. Im Straβenverkehr wird links überholt. 8. Das Auto überholt den Fuβgänger.
9. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Одна машина хочет нас обогнать. 2. Вы догоните всех на трамвайной остановке. 3. Он – способный студент. Он сумел не только догнать группу, но и всех опередить. 4. Наша машина перегнала автобус с туристами. 5. Нелегко наверстать потерянное время. 6. Спортсмен опередил всех соперников.


10. Antworten Sie.

Muster: Gelingt es, die verlorene Zeit wieder einzuholen? (nicht immer). – Es gelingt nicht immer, die verlorene Zeit wieder einzuholen.

I. Haben Sie den Briefträger eingeholt? (mit Mühe). 2. Wo holten Sie inn ein? (an der Straβenecke). 3. Wen überholt das Auto? (der Radfahrer). 4. Was überholt das Auto? (der Milchwagen). 5. Hat dieses Land seine Nachbarn in der industriellen Produktion überholt? (weit) 6. Wen haben die Studenten der Universität beim Schwimmen überholt? (die Sportler der anderen Hochschulen).
11. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Студенты принимают участие в работе спортивного общества. 2. Тренировка играет важную роль. 3. Каждое воскресенье мы приходим на стадион. 4. Мы тренируемся к соревнованиям. 5. Установить новый рекорд трудно. 6. Достижения этого спортсмена стабильны, он пока удерживает рекорд. 7. Наша баскетбольная команда выиграла со счетом 7:4. 8. Старый рекорд побит. 9. Она выиграла кубок в соревнованиях по плаванью. 10. Спортсмены поднялись на пьедестал почета. 11. Кто выиграл скоростной бег на коньках. 12. Соревнования по слалому привели зрителей в восторг. 13. Кто принимает участие в финальном забеге? 14. Спортсмены преодолели дистанцию с хорошим временем. 15. «Динамо» (Минск) победило «Днепр». 16. Команда намного превосходила соперника. 17. Трудно было забить второй гол. 18. Строится новый трамплин. 19. Ты превзошел меня в метании диска, а я превзошел тебя в метании копья. 20. У нас хорошие шансы на успех (выиграть). 21. Какой спортсмен не хочет завоевать олимпийское золото? 22. Соревнования по гребле очень интересны.


WORTSCHATZ ZUM TEXT
Treiben: die Pferde auf die Weide treiben. Der Stürmer hat den Ball bis vors Tor grtrieben. Der Wind trieb groβe Staubwolken durch die Straβen. Die Ventilatoren werden von Elektromotoren getrieben. Das Schiff treibt steuerlos auf den Wellen.

Der Ballon ist nordwärts getrieben. Was treibst du denn jetzt? Sprachen, Musik, Sport, Schwerathletik treiben; annehmen: einen Vorschlag, eine Bedingung, einen Auftrag, eine Einladung, eine Wette, den Ball, die Resolution, den Gesetzentwurf annehmen; auslassen: ein Wort, einen Satz, ein paar Takte, eine einmalige Chance auslassen. Der Slalomläufer hat ein Tor ausgelassen; den Traininganzug überstreifen, abstreifen, anziehen, ausziehen, regenfrei: akzentfrei, fehlerfrei, dialektfrei, einwandfrei, fettfrei, eisfrei, atomwaffenfrei, schneefrei, niedeschlagsfrei, kostenfrei, unterrrichtsfrei, vorlesungsfrei, knitterfrei; schaffen (schuf/schaffte, geschaffen/geschafft): Der Wissenschaftler schuf eine neue Theorie. Er schuf gute Voraaussetzungen, Bedingungen, Möglichkeiten, eine gute Atmosphäre für die Verhandlungen. Die Nähmaschine schaffte 1000 Stiche in einer Minute. Wenn ich mich beeile, schaffe ich es gerade. Bei der Meisterschaft schaffte (errang) der Sportler den 2. Platz. Der Student schaffte das Pensum. Er hat die Prüfung geschafft (bestanden). Von der Übersetzung habe ich heute viel geschafft. Noch drei Tage, und es ist geschafft; schön (ziemlich, sehr). Das Wasser ist schön kalt: Du wirst dich schön wundern. Es hat ganz schön geregnet. Dort ist es schön ruhig; die Stärke (Geschick, Erfahrung): Mathematik ist nicht seine Stärke. Die Stärke dieser mannschaft liegt in ihrem guten Zusammenspiel; aufgeben: einen Brief, ein Telegramm bei der Post aufgeben; seinen Beruf, seine Hoffnung, seinen Plan aufgeben; (den Wettkampf) aufgeben. Er wollte nicht aufgeben; auf die Dauer: Auf die Dauer ist der Lärm nicht zu erttragen; nachlassen: Der Regen, Sturm, die Hitze läβt nach. Sein Eifer hat nachgelassen. Die Schmerzen, die Kräfte lassen nach. Nicht nachlassen! Sein Interesse hat merklich nachgelassen.


TEXT

AUF DEM SPORTPLATZ

(Nach «Den Wolken ein Stück näher» von Günter Görlich)

Am Nachmittag, schneller, als ich dachte, kamen wir zusammen, der Mateja und ich.

Das passierte auf dem Sportplatz, der hinter der Ringbahn lag, in der siebenten Unterrichtsstunde dieses ersten regenfreien Septembertages. Wir trieben unter Anleitung von Dunnerlüttjen war sein stдndes Wort.

Der Mateja und ich kamen in verschiedenen Disziplienen indirekt zu einem kampf, zum Beispiel im Weitersprung. Dann begann der Hochsprung, meine Spezialdisziplin. Ich begann bei einundzwanzig und überwand die Latte ohne Mühe im ersten Versuch. Einem gelang auch mühelos der erste Versuch, dem Mateja.

Dunnerlüttjen legte die Latte auf einsdreiundzwanzig. Ich zog meinen Trainingsanzug an.

Mateja sah zu mir, streifte sich auch den Trainingsanzug über, hockte sich ein Stück von mir entfernt ins Gras.

Nun war es sonnenklar, jeder von uns hatte die Herausforderung angenommen.

Viele merkten es ebenfalls und umstanden die Hochsprunganlage. Dunnerlüttjen rieb sich die Hände, ihm ging es um den Sport.

Ich konzentrierte mich, beherrschte mich enorm und starrte doch gebannt auf die Latte.

Ich lieβ auch einsfünfundzwanzig aus, einsachtundzwanzig wurde durch Dunnerlüttjen aufgelegt.

«Ich springe ab einsdreiβig», – sagte ich.

«Ich auch», lieβ der Mateja hören. Und Dunnerlüttjen legte die Latte auf einsdreiβig, genau prüfend, ob die Höhe richtig eingestellt war.

«Also wer ist der erste?»

Ich erhob mich schnell, streifte den Trainingsanzug ab. Bully nahm ihn, legte ihn zusammen.

Ich nahm Anlauf, rollte über die Latte, landete gut im Sand und starrte zur Latte hoch. Sie lag ruhig. Im ersten Versuch glatt geschafft. Ich sprang auf, klopfte mir den Sand von der Hose.

Mateja stand bereit. Oh, war der blaβ. War ich denn auch so blaβ?

Bully kam mir entgegen.

«Danke,»sagte ich.

Dann sprang der Mateja. Es sah schon aus, als hätte er es geschafft, doch dann riβ er die Latte mit dem Fuβ. Sie federte zu Boden. Mateja rannte zum Anlauf. Man sah, es fiel ihm schwer, ruhig zu bleiben, er wollte die Höhe bezwingen.

Er riβ die Latte wieder mit dem Fuβ, stand auf und senkte den Kopf. Ich stand auch auf, nahm an, er wolle aufgeben. Alle waren still. Ich wollte die nächste Höhe angehen, wollte zeigen, wer hier Sieger war.

Der Mateja aber gab nicht auf. Er ging ein wenig abseits. Tobby begleitete ihn, gab ihm die Trainingsjacke.

Ich dachte: Bully ist mein Sekundant, Tobby der von Mateja. Genau wie beim Duell.

Dunnerlüttjen sagte zu mir: «Du hast eine gute Technik.»

«Wurde bei uns groβ geschrieben», sagte ich.

«Völlig richtig», sagte Dunnerluttjen, «Technik und Systematic – so muβ es sein».

Gern hatte ich gewuβt, wie für mich die Chancen standen – war schwer abzuschätzen. Ich war neu und Mateja wohl bis heute das Hochsprung-As. Und man wuβte, es ging nicht bloβ um die Höhe.

Bully sagte: «Du bist schön ruhig.»

Ich sah Bully an: «Nur äuβerlich. Wie hoch ist der Mateja gesprungen?»

«Weiβ ich nicht», sagte Bully, «ich bin immer früh ausgeschieden. Nicht meine Stärke, die Disziplin. Da wird’s uninterressant auf die Dauer.»

«Und heute?»

Bully lächelte: «Anderer Einsatz heute.»

«Warum hast du mir den Trainingsanzug gehalten?»


«Ich meine, ist unfair, einer allein gegen alle.»

Der Mateja stand an der Latte. Ich war sehr gespannt, verstand seine Lage, wünschte ihm sogar Erfolg. Aber sein Erfolg bedeutete fur mich erneute Anstrengung.

Der Mateja schaffte den dritten Versuch, die Latte lag fest.

Dunnerlüttjen rief: «Einsfünfunddreiβig.»

Ich gab Bully meinen Trainingsanzug. Diese Höhe hatte ich schon einige Male geschafft. Das war jedoch eine Weile her. – Ich sprang und riβ im ersten Versuch, die Latte schwirrte an meinem Kopf vorbei. Beim Aufstehen sah ich, wie der Mateja den Kopf hob. Er erkannte seine Chance.

Bully sagte: «Die Latte hast du voll genommen. Dein Absprung haute nicht hin.»

«Bin aus dem Tritt gekommen», erwiderte ich.

Mateja schaffte den ersten Versuch auch nicht. Die Kräfte lieβen nach. Nun ging ich an die Latte heran und prüfte den Boden an der Absprungstelle. Dann zählte ich die Anlaufschritte, lief an und sprang. Ich setzte alles daran, riβ mich hoch, und die Latte blieb oben. Bully klatschte, sehr laut – auch Dunnerlüttjen klatschte und strahlte. Und es klatschten noch andere, nicht viele, aber ich war froh. darüber. – Mateja riβ die Latte auch beim zweiten Versuch.

Doch er gab nicht auf, obwohl kaum noch eine Chance bestand. Das muβte man anerkennen, der Mateja war ein Kämpfer. Und er bezwang die Höhe im dritten Versuch.

Den Beifall, der kam, hatte Mateja verdient.

Was nun? Dunnerlüttjen sah uns an.

Sollte das die Entscheidung sein? Einfünfunddreiβig Endstand. – Herper im zweiten Versuch geschafft. – Mateja im dritten. Sieger, äuβerst knapp, Herper.

Dunnerlüttjen fragte: «Weiter?»

Ich blickte zum Mateja. Er sah mich an, da war keine Beherrschung mehr möglich. Er konnte nicht mehr und wuβte, daβ er nicht mehr schaffen würde. Aber er stimmte zu, er wollte bis zuletzt kämpfen. Die Latte lag auf einssiebenunddreiβig. Ich war nicht mehr sicher, ob ich diese Höhe bezwingen könnte. 4

Bully neben mir sagte: «Mein lieber Mann.»

Den ersten Versuch riβ ich.

Mateja sprang in die Latte hinein. Er sprang, als wäre er nie über einen Meter gekommen.

Beim zweiten Versuch berührte ich die Latte. Im Sand liegend, beobachtete ich ihre Schwingungen, sie fiel nicht, nein, sie blieb liegen. Keiner klatschte, das Schweigen war beklemmend. Ich wuβte, das richtete sich nicht gegen mich. Das Schweigen war Anteilnahme für Matejas Kampf.

Er sprang alle Versuche und sprang jedesmal in die Latte hinein. Aber er sprang. Es sollte ihm keiner nachsagen können, er hätte gekniffen. Nach dem letzten Mal holte er die Latte und legte sie neben die Pfosten, kam zu mir, streckte mir die Hand entgegen.

«Gratuliere», sagte er.

«Hätte auch anders kommen können.»

«Hätte nicht anders kommen können. Hierbei nicht. Selbsteinschätzung.»

Nun klatschten alle, man war erleichtert.

Dunnerlüttjen meinte: «So etwas gibt es nicht alle Tage. Wir haben also zwei leistungsstarke Hochspringer, sehr gut.» Dunnerlüttjens Freude war fast rührend. "


übungen zum TEXT
1. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text.
2. Beantworten Sie Fragen zum Text.

1. Was passierte auf dem Sportplatz? 2. Womit beschäftigten sich die Schuüler unter Anleitung von Dunnerlüttjen? 3. Wer kam in verschiedenen Disziplinen indirekt zu einem Kampf? 4. Wie stand es beim Hochsprung? 5. Wer hatte die Herausforderung angenommen? 6. Welche Höhe lieβ Klaus aus? 7. Gelang es Mateja und Klaus, die geplante Höhe zu bezwingen? 8. Warum kam es zu einem Duell? 9. Wie lange dauerte der Zweikampf zwischen Klaus und Mateja? 10. Wer war Sieger dabei? 11. Warum wollte Mateja nicht nachgeben? 12. Wie verhielten sich die Schüler zu diesem Zweikampf? 13. Warum war Dunnerlüttjen begeistert? 14. Wie war seine Freude?


3. Ergänzen Sie die Sätze.

1. Der Wind trieb das Laub ... . 2. Die Räder werden vom Motor ... . 3. Seit wann treiben Sie ... ? 4. Ich treibe Gymnastik ... . 5. Das Boot treibt ... . 6. Du hast ein Wort ... . 7. Das Training war zu Ende, und er begann, den Trainingsanzug ... . 8. Hast du das Telegramm schon ... . 9. Trotz aller Schwierigkeiten wollte er nicht ... . 10. Physik ist nicht seine ... . 11. Das Wasser ist ... klar. 12. Der kleine Junge ist ... brav. 13. Ich ... diese Wette ... . 14. Wann wird der Gesetzentwurf ... ? 15. Der Kopfschmerz hat ein wenig ... . 16. Die Aufmerksamkeit beginnt ein wenig ... . 17. Der Sturm hat ... . 18. Auf ... paβt uns dieses Zimmer nicht. Auf ... wurde mir die Sache langweilig.


4. Bilden Sie Sätze mit den Adjektiven mit der Grundkomponente -frei, die oben angegeben sind.

Muster: Die Antwort ist einwandfrei. Sie spricht fehlerfreies Deutsch. Der Stoff ist knitterfrei. Nur die höchsten Berge blieben eisfrei; diese waren so hoch, daβ sie vom Eis nicht erreicht wurden. Die Behandlung beim Arzt ist kostenfrei. Heute wird es niederschlagsfrei sein.


5. Wiederholen Sie das Verb halten. Bestimmen Sie seine Bedeutungen.

1. Der Musiker hielt die Geige unterm Arm. 2. Halte die Tasse am Henkel.

3. Hältst du mal bitte die Strandtasche? 4. Die Lehrerin hat die Lupe vor die Augen gehalten. 5. Beim Husten hielt der Kranke das Taschentuch oder die Hand vor den Mund. 6. Was man verspricht, muβ man halten. 7. Der Vater hatte sein Wort gehalten. 8. Der Dekan hielt eine groβe Rede. 9. Der Sportler hielt die kühne Wette, einen neuen Rekord aufzustellen.
6. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

1. Was hält der Briefträger unterm Arm? 2. Was hält das Mädchen beim Niesen vor die Nase? 3. Halten Sie mir bitte mal meinen Mantel? 4. Halten Sie bei der Arbeit oft die Lupe vor die Augen? 5. Sollen sie Diät halten (umg. Diät einhalten)? 6. Halten sie immer Ihr Versprechen?


7. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Геолог держал перед глазами лупу. 2. Ты подержишь мне зонтик? 3. У тебя насморк? Почему ты закрываешь нос платком? 4. Школьники соблюдают дисциплину. 5. Вам надо соблюдать диету. 6. Эта студентка уже выступила с докладом. 7. Ты всегда сдерживаешь сове слово?


8. Beachten Sie den Gebrauch des Verbs meinen.

1. Ich meine, du hast recht. 2. «Dann sehen wir uns ja bald wieder!» meinte er. 3. Er sagt, was er meint. 4. Meinen Sie das im Ernst? 5. Das meine ich auch! 6. Nein, das ist es nicht, was ich meine. 7. Nein, ich meine Ihren Freund. 8. Ich habe etwas ganz anderes gemeint. 9. Damit meinte er uns. 10. Der Vater ist streng, aber er meint es gut mit seinem Sohn. 11. Die Sonne meint es gut mit uns. 12. Gut, wie Sie meinen. Fahren wir morgen aufs Land. 13. Gut, wie du meinst. Bleiben wir heute zu Hause. 14. Wie meinen Sie? 15. Was meinen Sie zu einer Tasse Tee?


9. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Вы знаете, о ком я говорю. 2. Что вы хотите этим сказать? 3. Я думаю, этого достаточно. 4. Я хотела бы знать, что вы имеете в виду. 5. «Что ж, будь по-вашему, я принесу вам другое пальто», – сказал продавец. 6. Твои друзья желают тебе добра. 7. Как хотите, пойдем сегодня на каток. 8. Сможем ли мы поехать в горы? Как вы думаете? 9. Погода нам благоприятствует. 10. Пусть будет по-твоему, последуем твоему совету.


10. Vergleichen Sie den Gebrauch das Verbs halten und des Verbs meinen in der Bedeutung «eine Meinung haben».

I. Halten Sie viel, wenig oder nichts von der Malerei? 2. Was halten Sie von den Werken Schillers? 3. Was meinen Sie zu dem Buch, das Sie gelesen haben? 4. Halten Sie viel von Ihren Freunden? Ja, ich halte viel von meinen Freunden. 5. Was meinen Sie zu dem Film, den Sie gesehen haben?


11. Fügen Sie die Verben halten oder meinen ein.

1. Alle ... viel von deinem Gedicht. 2. Was ... der Meister von dieser Uhr? 3. Was ... Sie zu der Vorlesung des Aspiranten? 4. Was ... du zu dem gestrigen Vorfall? 5. Hans ... viel von den Reitstunden. 6. Rolf ... nichts vom Boxen. 7. Die Sportler ... viel vom Training. 8. Was ... Sie zu dieser Bemerkung? 9. Der Anzug ist gut. Was ... Sie dazu? 10. Er ... nichts von seinem Aufsatz. 11. Die Studenten ... viel von den Vorlesungen dieses Professors. 12. Warum treibst du nicht Sport? ... du wenig davon? 13. Was ... dein Freund von Levitan? 14. Was ... der Chefingenieur zu diesem Problem der Energie?


12. übersetzen Sie ins Russische.

1. Der Leseausweis gilt nicht mehr. 2. Die Briefmarke galt lange. 3. Das Verbot hat damals gegolten. 4. Der Ausweis galt zwei Jahre. 5. Das soll für immer, für alle Zeiten gelten. 6. Das Gesetz gilt für das ganze Land. 7. Der Beifall galt dem besten Redner. 8. Sein Gruβ sollte dir gelten. 9. Galt das etwa mir? 10. Wem gilt der Hinweis? 11. Die Gäste spüren, daβ diese Aufmerksamkeit ihnen gilt. 12. Die Ehrung galt einem berühmten Schauspieler. 13. Die Liebe des Jungen gilt der Literatur. 14. Wem gilt dieser Abend?


13. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Ваш проездной билет больше не действителен. 2. Этот билет в кино еще действителен. 3. Действителен ли еще этот театральный билет? 4. Закон имеет силу для всех граждан. 5. Сколько времени действителен студенческий билет? 6. Действителен билет на самолет два дня? 7. Сколько времени был действителен Ваш документ? 8. Это грамматическое правило было действительно в 19 веке. 9. Его приказ был больше не действителен. 10. Сколько времени действует новое соглашение? 11. Старая почтовая марка была больше не действительна. 12. Ваша путевка действительна еще 8 дней. 13. Ваш больничный лист больше не действителен. 14. К кому относится Ваш вопрос? 15. Его упрек относится к твоему ученику. 16. Относилось это замечание ко мне? 17. Вечер был посвящен Шекспиру. 18. Солнце вызывает особый интерес у радиоастрономов. 19. Наша благодарность относится к студентам, которые так много работали. 20. Музыка пользовалась особой любовью ученого.


14. Beachten Sie den Gebrauch des Verbs gelten mit dem Infinitiv.

1. Es galt, Schwierigkeiten zu überwinden. 2. Es galt, nach neuen Gesetzen leben zu lernen. 3. Es gilt, ejne kluge Wahl zu treffen. 4. Es gilt nun, die richtige Taktik anzuwenden. 5. Es gilt, sein Recht zu verteidigen. 6. Jetzt galt es, das Gewonnene zu festigen. 7. Jetzt gilt es, das gesteckte Ziel zu erreichen. 8. Es gilt, einen Menschen zu retten.

15. Sagen Sie es anders. Verwenden Sie dabei das Verb gelten.

Muster. Es ist wichtig, einen Entschluβ zu fassen. – Es gilt, einen Entschluβ zu fassen.

1. Es ist wichtig, die Beschlüsse rasch zu verwirklichen. 2. Hier geht es darum, schnell zu handeln. 3. Diesmal ist es wichtig, Zeit zu gewinnen. 4. Es ging darum, ein Schiff zu retten. 5. Jetzt ist es wichtig, eine passende Antwort zu erteilen. 6. Es ging darum, die entstandenen Schwierigkeiten zu überwinden. 7. Es war wichtig, neue Methoden zu wählen. 8. Es ist wichtig, den Stoff zu bewältigen.
16. Vergleichen Sie den Gebrauch der Verben halten und gelten.

1. Er gilt als ein guter Arzt. 2. Alle halten ihn für einen guten Arzt. 3. Der Mann gilt als witzig. 4. Die Freunde halten ihn für witzig. 5. Das Problem gilt als aktuell. 6. Man hält dieses Problem für aktuell. 7. Viktor galt als einer der besten Fallschirmspringer. 8. Der Trainer hielt ihn für einen der besten Stabhochspringer. 9. Die Frage gilt als wichtig. 10. Die Anwesenden halten die Frage für wichtig. 11. Der erste SchuB gait als Signal. 12. Wen hältst du für den besten Weitspringer? 13. Dieser Bau gilt als Muster. 14. Er gilt heute in seinem Land als einer der bedeutendsten Erzähler. 15. Ich halte ihn für den besten Schriftsteller.


17. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Этот врач считается опытным хирургом. 2. Врачи считают его талантливым офтальмологом. 3. Искусство этого режиссера считается непревзойденным. 4. Артисты считают этого режиссера новатором. 5. Столица считается индустриальным центром. 6. Все считают столицу центром культуры. 7. Попов считался выдающимся ученым. 8. Мы считаем столицу центром культуры. 9. Студенты считали Столетова одним из лучших профессоров. 10. Ермолова считалась выдающейся актрисой.


18. Beachten Sie bewegen (sich bewegen) «двигать, волновать (двигаться)» und bewegen «побуждать». Merken Sie sich die Gtundformen: bewegen – bewegte – bewegt und bewegen – bewog – bewogen,

1. Der Wind bewegte .die Blätter. 2. Etwas bewog ihn zur Rückkehr. 3. Die Umstände bewogen die Polarforscher zur Abreise. 4. Vor Schmerzen konnte ich den rechten Arm nicht bewegen. 5. Was hat dich dazu bewogen, hier zu bleiben? 6. Der Verwundete bewegte die Finger. 7. Dieser Gedanke bewegte ihn seit langem. 8. Seine Worte bewegten alle. 9. Die Kinder bewegten sich im Kreise. 10. «... und sie (die Erde) bewegt sich doch!» (Ausruf des Galilei).


19. Antworten Sie.

Muster. Was hat Sie so tief bewegt? ( das letzte Ereignis). Das letzte Ereignis hat mich sehr tief bewegt.

1. Was hat die Anwesenden bewegt? (die Erzählung der Archäologen). 2. Was bewegte das Meer? (der Sturm). 3. Was bewegte die Luft, daβ sie flimmerte? (die Mittagshitze). 4. Was bewegte sich durch die Stadt? (ein langer Zug von Demonstranten). 5. Was hat ihn zu diesem Entschluβ bewogen? (der Erfolg). 6. Was bewog den Regisseur, den Film zu drehen? (das gute Drehbuch). 7. Was bewegte die Zuschauer zu Tränen? (das neue Drama). 8. Welche Fragen haben die Studenten bewegt? (die Fragen der zukünftigen Arbeit). 9. Was bewegte der Wind? (die Gardinen). 10. Was hat den Meteorologen zur Teilnahme an der Konferenz bewogen? (eine interessante Entdeckung). 11. Worum bewegt sich die Erde? (um die Sonne). 12. Wer bewegt sich auf der Bühne? (tanzende Mädchen).
20. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Игра актера сильно взволновала зрителей. 2. Что побудило писателя написать эту повесть? – События последних лет побудили его написать эту повесть. 3. Луна движется вокруг Земли. 4. Ракета двигалась в космосе. 5. Раненый не мог шевелить больной ногой. 6. Что побудило студента выбрать эту тему? – Интересный материал побудил его работать над этой темой. 7. Его речь взволновала всех. 8. Ветер шевелил ветви деревьев. 9. Вулканологи двигались осторожно. 10. Его друг побудил его совершить это путешествие. 11. Книга побудила его на этот поступок. 12. Обстоятельства побудили тебя принять это решение.


21. Beachten Sie schaffen (schuf, geschaffen) und schaffen (schaffte, geschafft).

1. Der Künstler schuf ein Porträt. 2. Der Betrieb schuf gute Arbeitsbedingungen. 3. Die Arbeit hat den Menschen geschaffen. 4. Was des Volkes Hände schaffen, muβ des Volkes eigen sein. 5. Der Student schaffte seine Aufgaben. 6. Der Ingenieur schaffte seine Arbeit. 7. Er schafft es, die Arbeit zu beenden. 8. Wir haben es geschafft. 9. Der Sportler hat den ersten Versuch nicbt geschafft.


22. Antworten Sie.

Muster. Wer schuf fast alle literarischen Gattungen? (die Griechen) – Die Griechen schufen fast alle literarischen Gattungen.

1. Wer schuf das Drama «Die Räuber»? (Schiller). 2. Wer schuf schöne Waldbilder? (Schischkin) 3. Wer bat das Gemälde «Das neue Moskau» geschaffen? (Pimenov). 4. Was hat das russische Volk geschaffen? (eine mächtige Industrie). 5. Was hat die Frau geschafft (geschaffen)? (Ordnung in der Wohnung). 6. Was hat das Kollektiv geschaffen? (eine gute Arbeitsatmosphäre). 7. Was schaffte der Sportler? (den zweiten Platz). 8. Was schaffte der Student? (das Pensum). 9. Haben die Studenten die Prüfung geschafft? 10. Was hat dieser Student nicht geschafft? (die Übersetzung). 11. Wer schaffte im Garten? (der Groβvater).
23. Gebrauchen Sie das Verb schaffen in der richtigen Form.

1. Sie haben eine neue Industrie ... . 2. Die Leitung des Betriebes hat günstige Arbeitsbedingungen ... . 3. Du hast viel ... . 4. Wir werden das schon ... . 5. Er hat es doch nicht ... . 6. Der Sportier hat alle drei Versuche ... . 7. Der Maler hat viele groβe Werke ... . 8. Wer hat diese Sonate ... ?


24. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Режиссер создал новый фильм. 2. Вы справились с этой работой? 3. Школьница хлопотала в саду. 4. Писатель создал новую трилогию. 5. Он справился с этим. 6. Ты много сделал. 7. Вы справились с программой. 8. Техника создала новые условия труда. 9. Студенты справились со всеми заданиями.


25. Beachten Sie die übersetzungsvarianten für das russische «продолжаться».

1. Das Gewitter dauerte zwei Stunden. 2. Die Sitzung dauert noch mindestens vierzig Minuten. 3. Das Gespräch ging weiter. 4. Das Leben geht weiter. 5. Wir setzen den Tanz fort. 6. Die Turner setzen ihre übungen fort. 7. Setzen Sie Ihre Erzählung fort! 8. Der Redner sprach weiter. 9. Die Kinder spielen weiter. 10. Die Studenten arbeiteten weiter. 11. Die Touristen gingen weiter. 12. Die Jungen ruderten weiter. 13. Der Mann rauchte weiter. 14. Der Fuchs lief weiter. 15. Der Reporter erzählte über das Neujahrsfest in Osterreich weiter. Nach einer halben Stunde wollte er seine Erzählung unterbrechen, aber alle Anwesenden baten ihn: «Fahren Sie bitte fort! Das ist sehr interessant.» 16. Der Koffer blieb im Vorzimmer stehen. 17. Der Professor blieb mit geschlossenen Augen im Sessel sitzen. 18. Die Wäsche bleibt im Schrank liegen.


26. Antworten Sie.

Muster. Wie lange dauert die Diskussion? (vier Stunden) – Die Diskussion dauert vier Stunden. Singen die Touristen immer noch? -Ja, die Touristen singen weiter.

1. Wie lange dauerte das Fest? (zwei Tage). 2. Möchten Sie die neue Tradition fortsetzen? 3. Wann setzen Sie das Spiel fort? (übermorgen) 4. Fahren wir? 5. Tanzen wir? 6. Schreibt der Reporter immer noch? 7. Fährt der Schriftsteller in seiner Rede fort? 8. Wollen wir fortfahren, wo wir gestern aufgehört haben? 9. Wo bleiben die Schier stehen? (im Korridor). 10. Wo bleiben die Fischer sitzen? (am Feuer). 11. Was bleibt auf dem Tisch liegen? (die Zeitungen).
27. Sagen Sie die Sätze anders. Verwenden Sie dabei die obengenannten Verben und Verbaleinheiten.

Muster. Die Konferenz nahm fünf Stunden in Anspruch. – Die Konferenz dauerte fünf Stunden. Er will das Studium nicht aufgeben. – Er will das Studium fortsetzen. Er will weiter studieren.

1. Die Buchbesprechung nahm zwei Stunden in Anspruch. 2. Das Studium nimmt fünf Jahre in Anspruch. 3. Wir wollen die Reise nicht unterbrechen. 4. Das Leben hört nicht auf. 5. Der Mann blieb nicht stehen. 6. Der Flieger nahm den Kampf wieder auf. 7. Der Bus stoppte nicht. 8. Das Licht erlosch nicht. 9. Der Junge hat das Rauchen nicht gelassen. 10. Die Studenten hörten nicht auf, zu arbeiten. 11. Er wollte mit seiner Rede fortfahren. 12. Der Kalender lag wie früher auf dem Tisch. 13. Die Biücher sind wie immer im Schrank. 14. Der Alte sitzt auch jetzt auf der Bank.
28. Setzen sie das Verb dauern und die Verbaleinheiten fortsetzen, sitzenbleiben, stehenbleiben, liegenbleiben, weiterbestehen, weiterlernen, weiterspielen in der richtigen Form ein.

1. Die Polarforscher ... ihre Untersuchungen ... . 2. Das hat aber lange ... . 3. Die Eisdrift ... 200 Tage. 4. Der Aspirant ... seine Versuche ... . 5. Die Ferien ... bis 7. Februar. 6. Sie wollte eine alte Bekanntschaft ... . 7. Die Ausstellung ... ... . 8. Die Studenten wollen die Sprache... . 9. ... Sie ..., wir hören Musik gern. 10. Die Brille ... auf dem Sofa ... . 11. «... Sie doch ...», sagte Arzt dem Patienten, der nach der Ohnmacht zu sich gekommen war. 12. Die Schiller ... nicht ... , wenn der Lehrer in die Klasse kommt. 13. Die Suppe ... auf dem Gasherd ... . 14. ... Sie bitte ... ! Wir hören Ihnen zu.


29. übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Мы продолжаем концерт. 2. Кто продолжит программу? 3. Полет продолжается два часа сорок минут. 4. Сколько времени продолжается поездка? 5. Все продолжали танцевать. 6. Документы остались (лежать) в письменном столе. 7. Телеграмма продолжала лежать в почтовом ящике. 8. Сторож продолжал сидеть на скамейке. 9. Зонтик продолжал стоять в углу. 10. Геологи продолжали поиск руды. 11. Молодежь продолжала строительство стадиона. 12. Ученые продолжали напряженно работать. 13. Учительница продолжала диктовать. 14. Три друга продолжали служить в армии. 15. Гром продолжался. 16. Сельское хозяйство продолжает развиваться. 17. Ты продолжаешь отдыхать? 18. Гости продолжали сидеть. 19. Ира продолжала чистить окно. 20. Присутствующие хотят продолжить обсуждение книги.


30. Schreiben Sie die Sätze mit den obengenannten Vokabeln aus dem nachslehenden Text heraus.
DER ALTE LORD UND DAS PFERD

Jeden Morgen verlieβ Lord Gatsbury pünktlich um sieben Uhr das Haus, wie es vor ihm schon sein Vater und sein Groβvater getan hatten, um sich die Lungen mit frischer Luft zu füllen. Seine Spaziergänge dauerten nicht lange, als er einmal um die Ecke der Straβe bog, sagte eine schüchterne Stimme: «Mein Herr ...?» Er drehte sich um. Die Straβe war menschenleer. Er setzte seinen Weg fort, aber da ertonte die

Stimme von neuem, etwas lauter: «Mein Herr ...? Hallo, mein Henrr ... !» Er drehte sich erneut um. Niemand war zu sehen. Nur ein altes müdes Pferd vor einem Milchwagen stand in der Nähe eines Ladens. «Ich habe heute morgen wahrscheinlich zu viel Tee getrunken», dachte der Lord. «Sicher hat mich das zu sehr angeregt...» Und er ging weiter ... .

«Mein Herr ... !» hörte er hinter sich sagen. «Bleiben Sie doch stehen ...» Es gab keinen Zweifel mehr. Es konnte nur das Pferd gewesen sein. «Ja, mein Herr, ich war es», sagte das Pferd. «Entschuldigen Sie bitte, daβ ich Sie aufhalte ...», sprach das Pferd weiter. – «Ich bitte Sie», sagte der Lord. «Zunächst», fuhr das Pferd fort, «halte ich es für richtig, daβ ich mich vorstelle. Icb heiβe Voodle Doo, der das groβe Derby gewonnen hat ...» Plotzlich verstummte es; aus der Tür des Milchladens trat der Milchwagenfahrer, ein dicker Mann mit zornigem Gesicht.

«Sind Sie zufällig stehengeblieben», fragte er und bhickte den Lord miβtrauisch an, «oder hat mein Pferd vielleicht... ?»

«Ja», sagte der Lord.

«Schon wieder diese Frechheit!» schrie der Milchmann. «Nicht er hat das Derby 1938 gewonnen, sondern ein Auβenseiter mit Namen Waterloo ...»
31. Lesen Sie den Text und antworten Sie auf die Frage: Wie kommt das lehrhafte Element im nachstehenden Märchen der Brüder Grimm zum Ausdruck?
DER WOLF UND DER MENSCH

Der Fuchs erzählte einmal dem Wolf von der Stärke des Menschen, kein Tier könnte ihm wiederstehen, und sie müβten List gebrauchen, um sich vor ihm zu erhalten. Da antwortete der Wolf: «Wenn ich nur einmal einen Menschen zu sehen bekäme, ich wollte doch auf inn losgehen.» – «Dazu kann ich dir helfen», sprach der Fuchs, «komm nur morgen früh zu mir, so will ich dir einen zeigen.» Der Wolf stellte sich frühzeitig ein, und der Fuchs brachte ihn hinaus auf den Weg, den der Jäger alle Tage ging. Zuerst kam ein alter, abgedankter Soldat. «Ist das ein Mensch?» fragte der Wolf. «Nein», antwortete der Fuchs, «das ist einer gewesen.» Danach kam ein kleiner Knabe, der zur Schule wollte. «Ist das ein Mensch?» – «Nein, das will erst einer werden.» Endlich kam der Jäger, die Doppelflinte auf dem Rücken und den Hirschfänger an der Seite. Sprach der Fuchs zum Wolf: «Siehst du, dort kommt ein Mensch, auf den muβt du losgehen, ich aber will mich fort in meine Höhle machen.» Der Wolf ging nun auf den Menschen los, der Jäger, als er ihn erblickte, sprach: «Es ist schade, daβ ich keine Kugel geladen habe», legte an und scboβ dem Wolf das Schrot ins Gesicht. Der WoIf verzog das Gesicht gewaltig, doch lieβ er sich nicht schrecken und ging vorwärts; da gab ihm der Jäger die zweite Ladung. Der Wolf beschloβ dennoch, den Kampf fortzusetzen. Er verbiβ den Schmerz und rückle dem Jäger zu Leibe; da zog dieser seinen blanken Hirschfänger und gab ihm links und rechts ein paar Hiebe, daβ er, über und über blutend, mit Geheul zu dem Fuchs zurücklief. «Nun, Bruder Wolf», sprach der Fuchs, «wie bist du mit dem Menschen

fertig worden?» – «Ach», antwortete der Wolf, «so hab ich mir die Stärke des Menschen nicht vorgestellt, erst nahm er einen Stock von der Schulter und blies hinein, da flog mir etwas ins Gesicht, das hat mich ganz entsetzlich gekitzelt; danach pustete er noch einmal in den Stock, da flog mir’s um die Nase wie Blitz und Hagelwetter, und wie ich ganz nah war, da zog er eine blanke Rippe aus dem Leib, damit hat er so auf mich losgeschlagen, daβ ich beinah tot wäre liegengeblieben.» – «Siehst du», sprach der Fuchs, «was du für ein Prahlhans bist: du wirfst das Beil so weit, daβ du’s nicht wieder holen kannst».
32. Erzählen Sie den Text «Auf dem Sportplalz» in Form einer Reportage nach.
33. Besprechen Sie den Textinhalt mit Ihren Sludienfreunden und beurteilen Sie die Charaktereigenschaften der handelnden Personen.
üBUNGEN ZUM THEMA
1. übersetzen Sie ins Russische.

1. Der Olympiasieger brillierte im Wertungsspringen der Skiflugwoche. 2. Auf der modernisierten Flugschanze hatte er beim offiziellen Training die bisherige Höchstweite um einen Meter übertroffen. 3. Im ersten Sprung war er auf 180 m gekommen. 4. Der Olympiadritte belegte mit Note 366,5 Platz zwei. 5. Die letzten Meistertitel im Skilanglauf erkämpften sich am Sonntag zwei Sportler. 6. Die Skiläuferin hatte bereits nach der Hälfte der Distanz die beste Zeit und konnte ihren Vorsprung noch ausbauen. 7. Im ersten Spiel waren die Eishockeyspieler aus Berlin in der Antrittsschnelligkeit deutlich überlegen und nutzten ihre Chance. 8. Im letzten Drittel gelang den Schweizern mit zwei Spielern in der überzahl noch der Ausgleich. 19. Die Vizemeisterin hat ihre Teilnahme an den beginnenden Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften wegen einer Verletzung abgesagt. 10. Die beiden Sportler konnten bei den Meisterschaften im Tischtennis den errungenen Titel erfolgreich verteidigen. 11. Weitere Rekorde gab es bei den russischen Gewichthebermeisterschaften in Moskau. 12. Er übertraf seinen eigenen Rekord aus dem vergangenen Jahr um 0,5 kg. 13. Endlich wieder Tore im Rostocker Ostsee-Stadion. Die Rostocker gewannen auf Grund ihrer wachsenden überlegenheit. 14. Remis im 40. Zug endete in Sotschi die fünfte Partie des Kandidatenfinales zur Schach-WM der Frauen. 15. Den Mehrkampf der internationalen Wettbewerbe in der rhythmischen Sportgymnastik um den Pokal des Internationalen Frauentages entschied die junge russische Europameisterin für sich. 16. Sie siegte auch in drei der vier Gerätefinals (Ball, Keulen, Reifen). 17. Sie errang bei den Universitäts-Schwimmeisterschaften weitere Titel. 18. Dieser Weltcupsieger gewann am Sonnabend in New York die Turnmehrkämpfe beim Americacup mit 58,75 Punkten. 19. Man ruft die Läufer zum 1000-m-Lauf. Sie sind am Start. 20. Die 10000-m-

Läufer beginnen ihren Wettkampf. 21. Der finnische Läufer ist an der Spitze. 22. Er ist Sieger im Hochsprung, sein Ergebnis lautet: 2,38 m.
2. Antworten Sie.

1. Treiben Sie Sport? 2. Welche Sportart haben Sie am liebsten? 3. Sehen Sie viele Wettkämpfe im Stadion? 4. Sind Sie Mitglied einer Sportgemeinschaft? 5. Nehmen die Studenten das Training wieder auf? 6. Gehen Sie oft ins Stadion? 7. Wer ist Trainer Ihrer Mannschaft? 8. Nehmen Ihre Studenten an den internationalen Wettkämpfen teil? 9. Welche Sportart ist bei Ihnen besonders populär (im Winter, im Sommer)? 10. Welche Läufer, Springer, Gewichtheber, Schachspieler, Boxer, Europameister, Weltmeister, Mannschaften kennen Sie? 11. Welche Sportler sind bei Ihnen beliebt? 12. Gelingt es Ihnen, einen Rekord aufzustellen? 13. Haben Sie sich bei den Wettkämpfen einen Pokal geholt? 14. Bei welchen Wettkämpfen siegen Sie?


3. Lesen Sie den nachstehenden Text. Erzahlen Sie von einem FuBballspiel oder Volleyballspiel.
FUSSBALLWETTKÄMPF ZWICHEN DEN SCHÜLERN

«Achte vor, noch ein Tor!» hallte es im Sprechchor über den Platz. Purzel zuckte es in den Beinen, doch er konnte nicht eingreifen, weil sie (die Schulkameraden) ihn als Tormann aufgestellt hatten. Mit zusammengekniffenen Augen verfolgte er das Geschehen vor dem Tor der Siebenten. Dieter war am Ball, er umspielte zwei gegnerische Verteidiger und flankte das Leder dem zappelnden Peter zu. Peter schoβ überhastet ab. Der Ball flog hoch über die Torlatte.

Im selben Augenblick ertönte auch der Halbzeitpfiff. Die Spieler begaben sich zur Mitte, Rudi Angermann, der als Schiedsrichter amtierte, führte sie vom Platz.

Purzel setzte sich ins grüne Gras. Er sah, wie Gustav Müller mit der Miene eines leidenschaftlichen Fuβballanhängers auf den schwitzenden Peter einsprach. «Eine Schande», verstand er, «keine Übersicht... todsichere Chance zu vergeben ...» Er lachte leise.

Das Trillern der Schiedsrichterpfeife rief Purzel in die Gegenwart zurück. Die zweite Halbzeit begann. Er hatte wenig zu tun, der Kampf wogte zumeist in der gegnerischen Hälfte. Trotzdem blieb es beim Eins zu Null. Doch dann, zwei Minuten vor Spielende, geschah es. Nach einem weiten Abschlag vorm eignen Tor erspurtete sich der Mittelstürmer der Siebenten den Ball und brach durch. Gerhard, der als Mittelverteidiger ein gehöriges Laufpensum bewältigen muβte, kam eine Sekunde zu spät. Er konnte dem anderen nur noch die Füβe wegschlagen.

Die Zuschauer der Siebenten veranstalteten ein Pfeifkonzert. Rudi schritt die bewuβten sieben Meter ab und markierte mit der Schuhspitze einen bestimmten Punkt. Jürgen, der Mittelverteidiger der Siebenten, legte sich das Leder sorgfältig zurecht. Die Spieler, eigene und gegnerische, traten zurück.


Purzel blieb ruhig. Er wuβte, aller Augen waren auf ihn gerichtet. Der Torsteher war jetzt der wichtigste Mann auf dem Feld. Das erste Spiel am Tag der Übergabe des Sportplatzes war torlos ausgegangen, nun hing der Sieg an einem seidenen Faden.

Das Leder kam geflogen. Purzel warf sich kraftvoll in die linke Ecke. Der Ball prallte von seinen ausgestreckten Fausten ab und sprang über die hintere Auslinie. Ein neuer Pfiff, und elf Köpfe reckten sich dem Ball entgegen. Einer von der Siebenten bekam ihn auf den Fuβ und schoβ aus der Drehung ein. Purzel verfehlte das Leder, doch Gerhard, der auf der Torlinie stand, beförderte es mit einem weiten Schlag ins Aus. Zeit gewinnen! lautete die Devise.

Da ertönte der Schluβpfiff. Dieter, der Mannschaftskapitän, riβ die Anne hoch, brüllte mit sich überschlagender Stimme: «Gewonnen!» und fiel Gerhard um den Hals. Danach umarmte er den Torwart. Nach dem «Sport frei» liefen die Unterlegenen zu den Siegern, um sie zu beglückwünschen.

(Nach «Purzel setzt sich durch» von K.-H. Räppel)


4. Stellen Sie Fragen zum Text. Führen Sie Gespräche zwischen zwei Zuschauern im Stadion.
5. a) Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische.

1. Zwei erlebnisreiche Winterwochen mit Spiel und Sport liegen hinter den Studenten. 2. Viele erholten sich bei einer Fahrt mit der Gruppe in einer der zahlreichen Jugendherbergen. Es gab frohe Ferientage. 3. Väterchen Frost meinte es zumeist gut: Ski, Rodel und Schlittschuhe kamen zu ihrem Recht. 4. Berge und Spritzeisbahnen lockten. 5. Nach ftostscharfen Nächten, bei blendendem Sonnenschein und minus 12 Grad begann bei der Jugendspartakiade der Wettkampfbetrieb. 6. Punkt neun Uhr schickte der Starter die ersten Läufer in die Spur. 7. Auf den beiden Jugendschanzen absolvierten die Jugendlichen ihre Sprungläufe. 8. Weltmeister K. Pawlow, der heute als Trainer seine reichen Erfahrungen an die Spartakiadewettkämpfer weitervermittelt, stellte den Aktiven das beste Zeugnis aus. 9. Aufmerksame Beobachter bei diesen Wettbewerben waren Kinder und Erwachsene. 10. Vier Tage verbleiben noch, ehe die Klingel die erste Unterrichtsstunde wieder einläutet. Diese Zeit kann so manch weiteres schöne Erlebnis bringen.

b) Schildem Sie kurze Situationen mit den obenstehenden Sätzen.
6. Übersetzen Sie ins Russische.

Vom Sturm getrieben, fegt der Schlitten übers Eis. Steffen kennt den See, nicht nur bei Sonnenschein. Jeder sollte mal an der Pinne sitzen und steuern können. «Willst du mal an die Pinne?» fragt er. «Gern, aber ich weiβ nicht, wo wir sind.» «Ungefähr auf Seemitte, ich dirigiere die Richtung. Los, klar zum Umsteigen.» Er fiert die Schot, rasch wechseln sie die Plätze. «Nach backbord! Links, mehr links!»

kommandiert er und holt das knallende Segel an. Sie hat die Pinne gefaβt, das Segel strafft sich, die Wanten sirren.

Ulrike spürt ihre Macht über den sturmschnellen Schlitten. Das ist kein Fahren mehr, das gleicht einem Flug ins Ungewisse. «Rike, wenden!» Die Wende miβlingt, sie reiβt das Ruder zu jäh herum. Der Mastbaum pendelt, schlägt gegen die Wanten, wie ein Kreisel dreht sich der Schlitten. Dicht am Schilf steht er einen Moment und gleitet wieder hinaus...

«Zum Topplicht» heiβt das Seglerheim neben dem Bootshaus. Steffen rennt ein paar Schritte, dreht sich um. «Eisbeine. Wolln uns erst mal aufwärmen.»

Zögernd bleibt Ulrike stehen. «Da hinein? Keinen Pfennig habe ich bei mir.» «Ich auch nicht. Wir nehmen Kredit bei Tante Lisbeth.» Er öffnet die Tür.

Ein behaglicher Raum, holzgetäfelt bis zur Decke. Ringsum Bootsmodelle auf dem Wandbord. Ulrke setzt sich an den Kachelofen. Sie fliegt noch immer übers Eis, spürt das Rucksen und Wippen des Schlittens, hört den Wind singen. Steffen läβt sich neben ihr auf den Stuhl fallen. «Müde?» fragt er. «Segeln ist mehr als Sport, Segeln ist Artistik. Im Frühjahr müssen wir mal mit der Wanderjolle los. Ich segle am liebsten im Sturm. Ist jedesmal ein Abenteuer.» Steffen läβt ihr keine Zeit zum Grübeln. «Reden wir lieber vom Schwimmen. Wie steht denn der Rekord auf deiner Freistilstrecke?»

«Neunundfünfzig drei», sagt sie.

«Und was hast du geschafft?»

«Eins null sieben zuletzt.»

«Ist doch gut. Gleich Montag geht’s weiter, mit der Stoppuhr. Ich mache Trainer, sollst mal sehen. Schinden werde ich dich, fürchterlich zwiebeln, klar.»

Ukike lächelt. «Du bist prima...»

Er tippt den Finger auf die Lippen. «Psst! Wo wir alte Sportgenossen sind. Was hast du bei der Karusselwende am Schilf gesagt? Jetzt erst recht. Das gilt, dabei bleiben wir. Und nun genug gequasselt. Wie wär’s mit einem Tischtennismatch?»

«Oja!» Er hilft ihr aus dem Anorak. Dann spannt er das Netz über die Platte am Fenster. Die Bälle fliegen.

(Nach «Ulrike» von K. Neumann)
Beim Hockeyspiel führen Ulrike und Kessi ihre Mädchenmannschaften zum Sieg. Schützenfest wollten die Jungen feiern. Pustekuchen. Kapitän Steffen kommt nicht recht zum Zuge. Gleich beim ersten Angriff war er gestürzt, sein schmerzendes Knie behindert ihn. Die Mädchen sind geschickt mit Puck und Stock, und Keeper Atze kriegt viel zu tun.

Als Frau Wienhold das Spiel abpfeift, steht es zwölf zu sieben für die Mädchen. Hoho, wer feiert denn nun Schützenfest!

(Nach «Ulrike» von K. Neumann)
7. Lesen Sie den Text und erzählen Sie über den Schwimmsport.

Der Bus brummt und schaukelt, die Kinder schwatzen. Auf der letzten Bank begutachten sie Atze Grigoleits Schwimmflossen. Ob man damit kraulen kann? Oder sind die Latschen nur zum Tauchen gut? Noch beim Aussteigen am Stadtbad streiten sie sich.

Von zehn bis elf gehört die Schwimmhalle den Kienwerder Sprotten. Das hat Herr Wienhold für seine künftigen Olympioniken durchgesetzt.

Die Trillerpfeife schrillt. Das Training beginnt. Zuerst Startübungen vom Block, jeder fünf Sprünge. Manche plumpsen wie Mehlsäcke ins Wasser. Carola schwippt aus der Kniebeuge los und hechtet weit hinaus. Atze findet nicht den richtigen Rhythmus, er hat sich das Flossenschwimmen einfacher vorgestellt.

Steffen verteilt Schaumstoffplatten. Darauf ruhen die Hände, während mit den Füβen gestrudelt wird. Nach der Beinarbeit üben sie die Schaufeltechnik...

Das Abschluβschwimmen der Sprotten wird ein kleines Fest. Jeder zeigt bei den Wettkämpfen, was er kann: Startsprünge, Kraulen, Brust– und Rückenschwimmen, Streckentauchen. Die Halle dröhnt vom Lachen der Kinder. Ehrensache, daβ jeder seine ulkigsten Hopser zeigt: Kobolzroller, Rücksacksprung zu zweit, Rückwärtsfaller. Als sie sich ausgetobt haben, ruft Wienhold zur Siegerehrung ...

Indessen ist Ulrike zur Schwimmhalle gefahren. Seit Abschluβ des Sprottenkurses trainiert sie abends eine Stunde. Bademeister Fenske reserviert ihr Abend für Abend die durch das Plasteseil abgegrenzte Auβenbahn. «In Form, Mädchen?» fragt er, als sie ihn begrüβt. «Mal mit Volldampf an deine hundert Meter, ich nehme die Zeit.» Er greift zur Stoppuhr, gibt das Kommando. Sie schnellt vom Block, krault zügig los. «Gut, Mädchen! Eins neun zwo. Kann sich sehen lassen.» Wieder nicht an die alte Zeit herangekommen. Mach drei Wochen Training müβte ich besser sein. Sie spaziert ums Becken, duscht lange, sitzt grübelnd vor dem Fön und kämmt sich.

(Nach «Ulrike» von K. Neumann)


8. Übersetzen Sie den Dialog ins Russische.
SPORTSPIELE VERSCHIEDENER VÖLKER

– Die Sportspiele zeichnen sich durch eine groβe Vielfalt aus.

– Ja. Wenig bekannt in der Welt des Sports sind die vielen, uralten National-Sportspiele exotischer Völker verschiedener Kontinente. Die Spielregeln und Sportmittel sind sehr mannigfaltig und nicht selten sonderbar.

– Das stimmt. Die Sportspiele haben die Phantasie der Menschen immer beschäftigt. So verwendet man in Mikronesien zum Handballspiel binsengeflochtene (сплетенные из тростника) eckige Bälle und in Südasien aus Rotang (eine Palmensorte) geflochtene offene und hohle Bälle.

– Und nordamerikanische Tschoktenindianer spielen Schlagball mit zwei Schlägern. Die Tore sind 250 Meter voneinander entfernt. Oft beteiligen sich bis zu tausend Spieler.

– Ich weiβ, daβ brasilianische Indianer Kopfball mit Kautschukbällen spielen.

– Kein Wunder. Ballspiele waren schon immer Lieblingsspiele der Indianer. Ein Dorf spielte gewöhnlich gegen das andere. Das Wettspiel wurde mit einem Ballspieltanz begonnen. Heute hat der modeme Fuβball auch die entferntesten Gegenden der Welt erobert.

– Und das Hockeyspiel entstand aus dem uralten persischen Pferdepolo (drittes Jahrhundert), kam im 6. Jahrhundert nach China und im 10. Jahrhundert nach Japan. Der Haarball wurde mit hammerförmigen Stöcken geschlagen. Japan ist ein uraltes Sportland. Bei den japanischen Frauen sind das Bogenschieβen und das Federballspiel besonders beliebt.

– Schon vor dreitausend Jahren wurde in Ägypten das Stockfechten getrieben.

– Und Ringkämpfe sind traditionell bei den Dajak auf Borneo, bei Mongolen und den Japanern.

– Die Heimat des Bumerangs ist Australien. Aber auch die Malayen auf Celebes und die Indianer kennen den Bumerang.

– Ja, die Sportspiele sind immer von groβem Interesse.


9. Erzählen Sie über ein Sportspiel, das bei Ihnen besonders beliebt ist.
10. Stellen Sie Fragen zum nachstehenden Text.
AUS DER GESCHICHTE DER SCHNEESCHUHE

Welches Land ist die Heimat der Schneeschuhe? Einige Forscher meinen, daβ die Schneeschuhe im nördlichen China und in Korea ihre Heimat haben. Andere Forscher behaupten, daβ die Schneeschuhe aus der Mongolei stammen und daβ die Lappen (лапландцы), die früher in der Mongolei lebten und später in das Gebiet des heutigen Finnlands zogen, die Schneeschuhe aus ihrer alten Heimat in die neue mitgebracht haben.

Aber auch in anderen Ländern sind die Schneeschuhe schon lange bekannt. In den Sagen und Märchen der Völker Europas und Asiens wird oft vom Schneeschuhlauf erzählt, vor allem in Verbindung mit der Jagd.

Im 18. Jahrhundert benutzte man Schneeschuhe zu Sportzwecken. Zum erstenmal wurde 1767 in der Stadt Oslo ein sportlicher Schilauf veranstaltet, wobei man die Sieger mit Preisen auszeichnete. Seit 1774 wird in Norwegen ständig sportlicher Schilauf getrieben.

Die einsam in den Bergen Telemark lebenden schwedischen Bauern wurden zu Schopfern eines internationalen Sportes. Von hier kamen Lehrer des Sprunglaufes auch in andere Länder.

Besonders viel für die Verbreitung des Schneeschuhsportes hat der bekannte Nordpolforscher Nansen getan. Viele, die sein Buch «Mit Schneeschuhen über Grönland» gelesen haben, begeisterten sich für diese Sportart.



Zwischen den beiden schwedischen Städten Sälen und Mora wird jährlich der längste Schneeschuhlauf der Welt veranstaltet. Er führt über fast 90 Kilometer und heiβt «Vasa-Lauf». Diese Benennung erhielt der Wettlauf nach einem geschichtlichen Vorfall. Als im Jahre 1521 Gustav Vasa, der spätere König von Schweden, von seinen Feinden verfolgt wurde, legte er den Weg von Sälen nach Mora auf Schneeschuhen zurück. Jetzt findet alljährlich auf derselben Strecke der längste Schiwettlauf der Welt statt.
THEMENBEZOGENER WORTSCHATZ
Der Sport: Sport treiben; den Sport pflegen, fördern. Schwimmen ist ein gesunder Sport; die Meisterschaften: die Meisterschaft erringen, gewinnen; die Europameisterschaften, die Weltmeisterschaften im Fuβball. Er hat die Weltmeisterschaft im Boxen errungen, gewonnen; das Stadion: Viele Sportfreunde kommen ins Stadion; der Wettkampf, die Mannschaft, der Schiedsrichter; der Trainer, das Training; trainieren; das Ergebnis, das Resultat, die Note; der Rekord: einen Rekord aufstellen, erringen, erzielen, innehaben; den Rekord halten; den bestehenden Rekord überbieten, verbessern; jmds. Rekord schlagen; einen Rekord laufen, springen, heben, schwimmen, werfen; ein olympischer Rekord; der Punkt: Die Mannschaft gewann mit 10 zu 6 Punkten. Er liegt nach Punkten weit vorn. Der Sportler erreichte bei diesem Springen 200 Punkte; der Pokal: Der Sportler holte sich bei den Schwimmwettkämfen den Pokal. Die Zeitung hatte für den Sieger des Rennens einen Pokal gestiftet; das Pokalspiel; der Cup. Der Sieger im Schwimmen erhielt den Cup: das Siegespodest: das Siegerpodest; das Siegespodest (Siegerpodest) besteigen (zur Siegerehrung); die Medaille; die Urkunde; der Lauf: der Wettlauf, der Eisschnellauf, der Finallauf, der Hindernislauf, der Hundertmeterlauf, der Langlauf, der Kurzstreckenlauf, der Marathonlauf, der Slalomlauf, der Staffellauf; einen Anlauf nehmen; die Strecke, die Distanz; die Stoppuhr; erreichen, erzielen, erringen, bezwingen, überwinden; erobern, gewinnen, verlieren, eine Niederlage erleiden; die Leichtathletik, die Schwerathletik; der Hochsprung, der Weitsprung, der Stabhochsprung, der Dreisprung; die Gymnastik, die Heilgymnastik; das Speerwerfen, das Diskuswerfen, das Hammerwerfen, das Kugelstoβen; das Turngerät, das Reck, der (Stufen)barren, der Schwebebalken, die Ringe; künstlerische Gymnastik; der Fuβball, der Volleyball, der Basketball, der Handball; das Schwimmen, der Ruderwettkampf; das Wasserspringen, der Springturm; das Schilaufen, der Slalom, die Bretter, der Abfahrtslauf, der Sprunglauf, die Sprungschanze, der Skiflug; das Eishockey, der Eiskunstlauf; das Pflichtprogramm, die Kür; die Leistung: eine gute Leistung erzielen, sportliche Leistungen, Saisonleistung; Die Leistungen der Fuβballspieler lieβen gegen Ende des Spiels nach; die Chance: Der Läufer hat gute Chancen zu siegen. die Chancen sind gering; ein Tor schieβen; einholen, überholen, zurückbleiben; übertreffen: Am Barren ist er nicht zu übertreffen. Er hat inn im Weitsprung übertroffen; überlegen sein: Die Mannschaft war dem Gegner haushoch überlegen; überraschen; begeistern, die Begeisterung; erstaunlich, eindrucksvoll.
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